Die Verwaltung des ptolemaiischen Reichs


Author: Werner Huß
Publisher: C.H.Beck
ISBN: 2821846436
Category: Political Science
Page: 384
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Die Verwaltung Ägyptens in ptolemaiischer Zeit ist insbesondere aufgrund von zahlreichen Papyrusfunden relativ gut bezeugt. Dennoch bleiben viele Fragen – nicht zuletzt im Hinblick auf die Verwaltung der Provinzen und der Einflussgebiete. Trotz der angedeuteten Schwierigkeiten wird hier zum ersten Mal der Versuch unternommen, ein Gesamtbild der Verwaltung des ptolemaiischen Reichs zu erstellen. Die Arbeit gliedert sich in zwei große Teile: Im ersten Teil werden die Verwaltungskompetenzen der Funktionäre untersucht, im zweiten Teil werden die Verwaltungsmaßnahmen der Regierung vorgestellt. In einem abschließenden Teil werden Gedanken zur Idealität und zur Realität der ptolemaiischen Verwaltung zur Diskussion gestellt.

Münchener Beiträge zur Papyrusforschung Heft 104

Die Verwaltung des ptolemaiischen Reichs
Author: Werner Huß
Publisher: C.H.Beck
ISBN: 3406629164
Category: History
Page: 384
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Die Verwaltung Ägyptens in ptolemaiischer Zeit ist insbesondere aufgrund von zahlreichen Papyrusfunden relativ gut bezeugt. Dennoch bleiben viele Fragen – nicht zuletzt im Hinblick auf die Verwaltung der Provinzen und der Einflussgebiete. Trotz der angedeuteten Schwierigkeiten wird hier zum ersten Mal der Versuch unternommen, ein Gesamtbild der Verwaltung des ptolemaiischen Reichs zu erstellen. Die Arbeit gliedert sich in zwei große Teile: Im ersten Teil werden die Verwaltungskompetenzen der Funktionäre untersucht, im zweiten Teil werden die Verwaltungsmaßnahmen der Regierung vorgestellt. In einem abschließenden Teil werden Gedanken zur Idealität und zur Realität der ptolemaiischen Verwaltung zur Diskussion gestellt.

Münchener Beiträge zur Papyrusforschung Heft 105: Die Wirtschaft Ägyptens in hellenistischer Zeit


Author: Werner Huß
Publisher: C.H.Beck
ISBN: 3406640893
Category: Business & Economics
Page: 144
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Ägypten war in hellenistischer Zeit die stärkste Wirtschaftsmacht des östlichen Mittelmeerraums. Diese Tatsache stellte eine der wesentlichen Voraussetzungen, wenn nicht die wesentliche Voraussetzung für die Durchsetzung einer – trotz aller Schwierigkeiten – weithin erfolgreichen Innen- und Außenpolitik der ptolemaiischen Herrscher dar. In der vorliegenden Arbeit werden in sieben Kapiteln die wichtigsten Aspekte der Wirtschaftsgeschichte dieser Zeit und dieses Raums untersucht.

Macht und Kommunikation

Augsburger Studien zur europäischen Kulturgeschichte
Author: Silvia Serena Tschopp,Wolfgang Weber
Publisher: Walter de Gruyter
ISBN: 3050060646
Category: History
Page: 235
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Macht ist nicht nur stets auf Kommunikation angewiesen, um sich durchzusetzen und erhalten zu können, sondern bereits selbst Ergebnis eines kommunikativen Prozesses. Um diesen Zusammenhängen genauer auf die Spur zu kommen, bedarf es einer neuen kulturhistorischen Perspektive. Das Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg ist seit Langem damit befasst, diese Perspektive zu entwickeln und zu erproben. Der vorliegende Sammelband zeigt anhand einer Vielfalt von Fallstudien zur europäischen Geschichte von der Antike bis in die neueste Zeit, welche faszinierenden Aspekte auf diese Weise hervortreten können: Legitimationsstrategien, Ansprüche auf höchste Throne, Zugang zum Ohr des Königs, Theorien kommunikativen Umgangs mit Untertanen, wissenschaftsdisziplinäre Exklusionen, Machtzuschreibungen in der Erziehung, Macht und Ohnmacht in der religiösen Kommunikation, literarische Verarbeitungen im Hinblick auf das Todesurteil und den Krieg.

Der neue Pauly

Supplemente
Author: Hubert Cancik,Manfred Landfester,Helmuth Schneider
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: Classical dictionaries
Page: N.A
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Münchener Beiträge zur Papyrusforschung und antiken Rechtsgeschichte ...


Author: Johannes Platschek
Publisher: C.H.Beck
ISBN: 9783406534089
Category: Forensic orations
Page: 300
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Der neue Pauly: Historischer Atlas der antiken Welt


Author: Hubert Cancik,Manfred Landfester,Helmuth Schneider
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: Classical dictionaries
Page: 308
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Die Verwaltung des Römischen Kaiserreiches

von der Herrschaft des Augustus bis zum Niedergang des Weströmischen Reiches
Author: Frank M. Ausbüttel
Publisher: Wissenschaftliche Buchgesellschaft Abt. Verlag
ISBN: 9783534122721
Category: Rome
Page: 222
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Einleitung in die Altertumswissenschaft

unter Mitwirkung von J. Beloch, E. Bethe, E. Bickel [u.A.] ...
Author: Alfred Gercke,Eduard Norden
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: Classical philology
Page: N.A
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Einleitung in die altertumswissenschaft, unter mitwirkung


Author: Alfred Gercke,Eduard Norden
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: Classical philology
Page: N.A
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Griechische Geschichte: Blütezeit des Griechentums


Author: Helmut Berve
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: Greece
Page: N.A
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Papinians Quaestiones


Author: Ulrike Babusiaux
Publisher: C.H.Beck
ISBN: 9783406624483
Category: Roman law
Page: 309
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Herrscher- und Dynastiekulte im Ptolemäerreich

Systematik und Einordnung der Kultformen
Author: Stefan Pfeiffer
Publisher: C.H.Beck
ISBN: 2821846495
Category: History
Page: 180
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Unter der Herrschaft der makedonisch-griechischen Dynastie der Ptolemäer (323–30 v. Chr.) entstand in Ägypten eine multikulturelle Gesellschaft. Die fremden Könige ließen ihre Untertanen nach der je eigenen Fasson leben: Die zahlreichen, meist griechischen Zuwanderer stellten zwar die deutlich privilegierte Schicht, doch sorgten die Könige auch für die einheimischen Kulte und förderten die ägyptische Priesterschaft. Um aber in dieser Pluralität der Lebensformen und Religionen eine sinnstiftende Klammer zu schaffen, richtete man den Personenkult für den lebenden König ein. Ziel des Autors ist es, die verschiedenen Formen des Kultes für den König und seine Gemahlin zu beschreiben. Erstmals legt er mit dem vorliegenden Buch eine Zusammenschau der Ergebnisse der klassischen Altertumswissenschaften und der Ägyptologie vor. Hieraus ergibt sich folgende These, die gleichzeitig den Aufbau des Buches bestimmt: Es gab nicht den einen Herrscherkult, sondern verschiedene Formen des Kultes, und jeder Untertan konnte die ihm zusagende Form wählen. Einerseits bestand die Möglichkeit, den König und seine Gemahlin mit griechischen Bräuchen zu verehren. In diesem Fall ist von griechischem Herrscherkult zu sprechen. Vielfach stellte man die Verehrung des lebenden Herrscherpaares auch in den Kontext der Ahnen – es handelte sich dann um einen griechischen Dynastiekult. Die ägyptischen Priester entwickelten aus den beiden griechischen Kultmöglichkeiten spezifisch ägyptische Formen. Sie integrierten die lebenden Pharaonen als Götter in die ägyptischen Tempel; so etwas hatte es in Ägypten bis dahin noch nicht gegeben. Mittels großer Prozessionen wurde an den Herrscherfesttagen der Bevölkerung die Möglichkeit gegeben, den Kult für die Könige ebenfalls zu zelebrieren. Der von den einheimischen Priestern betriebene Herrscherkult trug also wesentlich zur Legitimation der Fremdherrschaft in Ägypten bei. Im Fließtext der Monographie wurde auf fremdsprachige ägyptische oder griechische Zitate verzichtet, so dass sich die Arbeit auch einem breiteren, religionshistorisch interessierten Leserkreis erschließt. Instruktive Abbildungen verdeutlichen die Ausführungen.

Griechische Geschichte: Hälfte. Von Perikles bis zur politischen Auflösung


Author: Helmut Berve
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: Greece
Page: N.A
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Städel-Jahrbuch


Author: Georg Swarzenski,Alfred Wolters
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: Art
Page: N.A
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Risikomanagement beim Weinkauf

Periculum und Praxis im Imperium Romanum
Author: Éva Jakab
Publisher: C.H.Beck
ISBN: 2821846487
Category: Law
Page: 284
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Die Gefahrtragung beim Kauf ist ein umstrittenes Problem. Als Leitprinzip galt im klassischen römischen Recht periculum est emptoris; dieser Satz wurde jedoch bislang durch die Perfektionslehre präzisiert. Dadurch kam eine komplizierte Definition zustande, die viele Ausnahmen kannte. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stand bisher das „gesetzte Recht“, obwohl die Quellen eine tief im gelebten Recht wurzelnde Kasuistik überliefern. Dieses Spannungsverhältnis motivierte die Autorin, Éva Jakab, dazu, die Gefahrtragung aus dem Aspekt der Vertragspraxis zu untersuchen. Die „Nahaufnahme“ konzentriert sich auf einen einzigen Kauftyp, den Weinkauf. Die Autorin beleuchtet den wirtschaftlichen Hintergrund des Weinkaufs und die Methoden der antiken Weinproduktion. Zudem behandelt sie die Vermarktung des Weines. Hier werden Vertragsformulare zusammengestellt, die beim Verkauf von Wein am häufigsten verwendet wurden (Catos leges venditionis, Arrhalkauf und Lieferungskauf in den Papyri und in den Schriften der Juristen Roms). Schließlich fasst sie die Ergebnisse der Arbeit zum Thema „Risikomanagement“ zusammen. Von der herrschenden Lehre abweichend differenziert sie zwischen dem periculum vis maioris und dem „vertragsspezifischen Risiko“. Eine Hauptregel von allgemeiner Geltung (periculum emptoris) kannte das römische Recht allein für das periculum vis maioris. Die vertragsspezifischen Risiken wurden durch vertragliche Abreden geregelt. Ein Überblick über die Quellen zeigt, welche Risiken bei Weingeschäften tatsächlich auftraten. Die Verfasserin versucht die Problematik des periculum rei venditae nach einem neuen Konzept zu lösen. Der methodische Ausgangspunkt ist die Berücksichtigung der Vertragspraxis. Dabei wurde die Barriere zwischen lateinischen und griechischen Dokumenten übersprungen. Sie geht auf die Erscheinungen des gelebten Rechts ein und markiert damit die Bruchstellen in den bisher gelehrten dogmatischen Strukturen. Die offengelegten Inkonsequenzen drängten auf neue Lösungen. Die Ergebnisse zum Weinkauf zeigen die Konturen einer neuen Auffassung, die das Gefahren zuweisende Element des periculum beim Kauf weniger als allgemein geltende Hauptregel auffasst, sondern eher als komplexes Risikomanagement, das von den Vertragsparteien überwiegend im Rahmen der Privatautonomie gehandhabt wurde.

Alexander der Große und die "Freiheit der Hellenen"

Studien zu der antiken historiographischen Überlieferung und den Inschriften der Alexander-Ära
Author: Gustav Adolf Lehmann
Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG
ISBN: 3110408457
Category: History
Page: 263
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The first part of this study addresses problems of dating and analyzing the ancient literary tradition of Alexander in the light of new papyrus evidence and a critical appraisal of the research. The second part uses major written documents from the Alexandrine period to investigate the fundamental aspects of the king’s Hellenic policy.

Götter und Pharaonen

die Kultur Ägyptens im Wandel der Geschichte
Author: Irmgard Woldering
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: Egypt
Page: 274
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Philologus

Supplementband
Author: N.A
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category:
Page: N.A
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Die römischen Solidarobligationen

Eine Neubesichtigung unter aktionenrechtlichen Aspekten
Author: Anja Steiner
Publisher: C.H.Beck
ISBN: 2821846479
Category: Law
Page: 308
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Das Problem der römischen Korreal- und Solidarobligationen ist mit der theologischen Frage der Dreieinigkeit zu vergleichen, wie Rudolf von Jhering, einer der berühmtesten Juristen des 19. Jahrhunderts in „Scherz und Ernst in der Jurisprudenz – Eine Weihnachtsgabe für das juristische Publikum“ 1884 formulierte: Es sei schlicht nicht theoretisch lösbar, sondern allenfalls auf rechtspraktischem Wege. Die gewissermaßen überzeitlichen Fragen treten auch heute noch in gleicher Weise auf, etwa wenn Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft eine Wohnung anmieten. In der Folge sind beide dem Vermieter zur Zahlung des vollen Mietzinses verpflichtet, der Vermieter soll die Miete insgesamt aber nur einmal erhalten. Obwohl das BGB die römischrechtlichen Ideen nicht vollständig übernommen hat, stellen sich die alten Probleme, wenn auch in neuer Verkleidung, immer wieder und sind letztlich ebenso ungelöst wie die Deutung der antiken Quellen. Die Arbeit Steiners geht zurück an die Wurzeln des römischen Rechts und macht deutlich, daß ein Verständnis der antiken Vorstellungen nur möglich wird, wenn die praktische Umsetzung der überlieferten Quellen im Gerichtsverfahren mit bedacht wird. Es zeigt sich einmal mehr, daß die römischen Juristen keine rechtwissenschaftlichen Glasperlenspiele betrieben haben, sondern solche eher den pandektistischen Lehren des 19. Jahrhunderts zuzurechnen sind, welche auf die Schaffung des BGB maßgeblich eingewirkt haben. Der rechtslogische Mythos der Solidarobligationen löst sich auf, wenn der enorme rechtspraktische Sinn der damaligen Fachjurisprudenz und die römische Prozeßordnung zur Grundlage der Quelleninterpretation gemacht werden.