Handbuch Journalismustheorien


Author: Martin Löffelholz,Liane Rothenberger
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531189662
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 724
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Das Handbuch Journalismustheorien bietet einen systematischen Überblick über die Theorien des Journalismus. Die Beiträge sind in thematische Blöcke gegliedert und ermöglichen so einen schnellen Einstieg in den jeweiligen Theoriekomplex. Das Studienbuch schafft eine verständliche Orientierung über die Grundlagen, Entwicklungsstränge, Konzepte und Problemfelder der Journalismustheorien und beschreibt darüber hinaus theoretische Ansätze zu den Interrelationen des Journalismus mit anderen Bereichen wie Öffentlichkeitsarbeit, Politik oder Sport.

Journalismus im Internet

Profession - Partizipation - Technisierung
Author: Christian Nuernbergk,Melanie Rischke
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 9783531157672
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 354
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Im Internet verliert der Journalismus sein Monopol als „Gatekeeper“, weil dort jeder ohne großen Aufwand publizieren kann. Vermittlung zwischen Kommunikatoren und Rezipienten bleibt aber weiterhin notwendig. Wer aber kanalisiert die „Informationsflut“ im Internet? Wer sortiert den „Informationsmüll“ aus? Sind es nach wie vor die professionellen Journalisten? Oder übernehmen die Internetnutzer selbst die Aufgabe der Selektion und Prüfung von Informationen? Können diese Prozesse technisiert werden? In dem Forschungsprojekt, das der Band vorstellt, wurde erstmals die Dreiecksbeziehung zwischen Profession, Partizipation und Technik untersucht.

Nachrichtenwert und Framing


Author: Jan Horak
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656427690
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 18
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Framing, Sprache: Deutsch, Abstract: Eines der meistzitierten, aber auch in hohem Maße kritisch hinterfragten Theoriegebäude der Journalismusforschung ist die Nachrichtenwerttheorie. Im Kern besagt diese, dass sich der Nachrichtenwert eines Ereignisses anhand bestimmter Nachrichtenfaktoren bemessen lässt. In der zeitgenössischen Framing-Forschung existiert mit dem ‚Generic Framing‘ ein Konzept, dessen empirische Ausprägungen stark an die aus der Nachrichtenwerttheorie bekannten Nachrichtenfaktoren erinnern. Bei ‚generischen Frames‘ handelt es sich um wiederkehrende Muster in der journalistischen Berichterstattung, welche nachweislich unabhängig von Ereignis- und Beitragstyp aufzufinden sind. Zwar sind Nachrichtenwerttheorie und ‚Generic Framing‘-Konzept auf gänzlich verschiedenen Analyseebenen zu verorten – erstgenanntes bezieht sich auf die journalistische Nachrichtenselektion und zweites auf den Darstellungsmodus auf Textebene. Dennoch rekurrieren beide Konzepte auf zwei aufeinander aufbauende journalistische Auswahlprozesse, die schwerlich ohneeinander zu denken sind: Was wird warum ausgewählt? Und wie wird es anschließend aufbe-reitet? So stellt sich aufgrund dieser Folgelogik und der auffallenden Ähnlichkeit von Nachrichtenfaktoren und generischen Frames an dieser Stelle die Frage, ob es sich bei letztgenannten möglicherweise um die textuelle Umsetzung von Nachrichtenwert in journalistische Beiträge handelt. Und zudem, ob der Nachrichtenwert eines Ereignisses möglicherweise grundsätzlich dessen Framing in der Berichterstattung determiniert. Im Rahmen dieser Arbeit soll auf der Basis der einschlägigen Theorieliteratur diskutiert werden, ob, warum (bzw. warum nicht) und inwiefern das Konzept des ‚Generic Framing‘ möglicherweise als Weiterführung der Nachrichtenwert-theorie auf der Ebene konkreter journalistischer Inhalte zu sehen ist. Es soll die Anschlussfähigkeit des ‚Generic Framing‘-Konzepts an die Erkenntnisse der Nachrichtenwertforschung geprüft sowie aufgezeigt werden, an welcher Stelle eine tiefergehende empirische Auseinandersetzung zur Verknüpfung beider Konzepte sinnvoll erscheint.

Medien und Meinungsmacht


Author: Manuel Puppis,Michael Schenk,Brigitte Hofstetter
Publisher: vdf Hochschulverlag AG
ISBN: 3728137928
Category: Mass media
Page: 452
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Medien leisten einen wichtigen Beitrag zur Meinungs- und Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger und damit zur demokratischen Mitbestimmung. Doch die Medienlandschaft befindet sich in einem tief greifenden Strukturwandel. Zu den Auslösern gehören die Digitalisierung und die Verbreitung des Internets. Für die Schweiz als direkte Demokratie ist es von höchster gesellschaftlicher Bedeutung, sich mit den Folgen dieser Medienkrise auseinanderzusetzen. Die Studie «Medien und Meinungsmacht» untersucht die Themenagenden von Medien, Politik und Bevölkerung sowie das Zusammenspiel von «alten» und «neuen» Medien. Ausserdem wird analysiert, wie Medienorganisationen auf den Medienwandel reagieren und welche Bedeutung neue Akteure für die Vermittlung politischer Informationen erlangen. Die Befunde verdeutlichen, dass Demokratien auch im Zeitalter des Internets auf die journalistischen Leistungen von Medienorganisationen angewiesen sind. Doch trotz Suche nach neuen Geschäftsmodellen bleibt unklar, wie sich Journalismus künftig finanzieren lässt. Ein «Infrastrukturprogramm für Journalismus» ist nötig: Medienpolitik und Medienbranche, aber auch Bürgerinnen und Bürger sind gefordert, sich für ein vielfältiges Mediensystem einzusetzen.

Politikjournalismus


Author: Susanne Fengler,Bettina Vestring
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531913409
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 191
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Das Lehrbuch führt systematisch in Arbeitsfelder und Techniken des Politikjournalismus ein und vermittelt gleichzeitig breites Hintergrundwissen über die veränderten Spielregeln der Politikberichterstattung: Praktische Tipps und aktuelle Fallbeispiele werden mit zentralen Forschungsergebnissen aus der Kommunikationswissenschaft verknüpft. Ebenso lädt das Buch zum Nachdenken ein: Welche Rolle sollen, welche Rolle wollen Politikjournalisten künftig in der Gesellschaft spielen?

Der (des)informierte Bürger im Netz

Wie soziale Medien die Meinungsbildung verändern
Author: Wolfgang Schweiger
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3658160586
Category: Social Science
Page: 214
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Führen die sozialen Medien zu einer einseitigen Pseudo-Informiertheit von Bürgern und verstärken damit die Polarisierung der Gesellschaft? Der Nachrichten- und Informationskosmos im Internet befindet sich im Umbruch – mit beunruhigenden Folgen für die Demokratie. Lange waren journalistische Medien, alternative Angebote und die öffentliche Kommunikation unter Bürgern getrennt. In Facebook, YouTube, Google und Co. vermischen sie sich. Nachrichten, Verschwörungstheorien und Hasskommentare stehen direkt nebeneinander. Das überfordert die Medienkompetenz vieler Bürger. Obwohl sie das Nachrichtengeschehen kaum überblicken, fühlen sie sich gut informiert. Gleichzeitig bleiben die Meinungslager unter sich (Filterblase) und schaukeln sich gegenseitig auf (Echokammer). Das trägt zur verzerrten Wahrnehmung der öffentlichen Meinung durch den Einzelnen bei, verändert die Meinungsbildung und verschärft die Polarisierung der Gesellschaft. Indizien sprechen dafür, dass besonders die politisierte Bildungsmitte betroffen ist.

Digitale Augenzeugen

Entgrenzung, Funktionswandel und Glaubwürdigkeit im Bildjournalismus
Author: Holger Isermann
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3658082194
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 395
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Journalistische Medien bedienen sich immer häufiger der Bilder von Amateuren, um neue visuelle Potenziale zu erschließen und die Glaubwürdigkeit der eigenen Wirklichkeitsentwürfe zu steigern. Holger Isermann untersucht, wie die Redaktionen mit den Amateurbildern umgehen, die außerhalb des journalistischen Systems und damit losgelöst von etablierten ethischen wie inhaltlichen und formalen Qualitätsstandards entstanden sind.

Journalismus und Unterhaltung

Theoretische Ansätze und empirische Befunde
Author: Armin Scholl,Rudi Renger,Bernd Blöbaum
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531907247
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 274
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Journalismus wird in erster Linie mit Information gleichgesetzt. Journalismus unterhält aber auch – und dennoch grenzen wir Unterhaltung(sformate) vom Journalismus ab. Der Band beschäftigt sich mit dem Verbindenden und dem Trennenden von Journalismus und Unterhaltung. Er enthält theoretische und grundlegende Beiträge sowie empirische Arbeiten.

Leidenschaft: Recherche

Skandal-Geschichten und Enthüllungs-Berichte
Author: Thomas Leif
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322833267
Category: Social Science
Page: 225
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Im publizistischen Alltag ist die Recherche eine seltene Leidenschaft: Termin- und Arbeitsdruck, aber auch die unzureichende Kenntnis von professionellen Arbeitstechniken führt dazu, daß Journalisten sich meist auf die Ergänzungsrecherche auf der Grundlage einer Agentur- oder Zeitungsmeldung stürzen. Um die Sozialtechnik des Recherchierens wieder in Erinnerung zu rufen, zu pflegen und mit Beispielen zu ermutigen, nachdenklich zu stimmen und die vorhandene Erfahrungspotenz für andere fruchtbar zu machen, ist dieses Lesebuch aus der Werkstatt ganz unterschiedlicher Rechercheure entstanden. Journalisten, Publizisten und Autoren präsentieren "ihre" Haltung zu "ihrer" ganz individuellen "Leidenschaft: Recherche". Anhand konkreter Einzelbeispiele - die insgesamt eine Skandalchronik der Republik ergeben - erläutern sie Tips und Tricks, Konflikte und Seitenblicke, Sackgassen und Hinterausgänge. Kurz: Nützliches aus erster Hand für alle, die die Kunst der Recherche lernen oder verbessern wollen.

Journalismus - eine Profession?


Author: Juliane Matthey
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638621847
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 23
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung „Bei kaum einem Thema der [...] Kommunikationswissenschaft wird dermaßen mit Nebelkerzen ge-worfen wie bei der Diskussion über Sinn und Unsinn journalistischer Professionalisierung“, schrieb Siegfried Weischenberg 1995 über die so genannte „Professionalisierungsdebatte“. Sie entstand aus den Bemühungen, die Journalisten gegenüber äußeren Einflüssen zu stärken und ihre Handlungsweisen zu legitimieren - durch eine Professionalisierung des Journalismus. Hierbei taten sich zwei Fragen auf: Ist der Journalismus eine Profession? Sind diese „Leute“, die nicht einmal eine geregelte Ausbildung eint, „die über alles reden, weil sie nichts verstehen“ Professionelle? Und wenn sie es nicht sind, was muss getan werden, um den Journalismus zu mehr Professionalität zu verhelfen? Zu diesen Fragen sind zahlreiche, unterschiedlichste Überlegungen angestellt worden, von denen einige in der vorliegenden Arbeit vorgestellt werden sollen. Erleichtert wird die Lösung des Problems auch nicht gerade dadurch, dass kein Konsens über die Bedeutung sowie den Umfang von „Profession“ existiert; dass „der sozialwissenschaftlichen Berufsforschung [...] die Begriffe ,Profession‘ und ,Professionalisierung‘ alles andere denn präzise“ sind. 3 Hier wird schnell klar, dass der Titel dieser Arbeit „Journalismus - eine Profession?“ unmöglich eindeutig beantwortet werden kann. So wird es im Folgenden bei der Präsentation verschiedener Ansichten bleiben, die schließlich in eine Art Kompromiss münden sollen. Nach einem kurzen Definitionsvorschlag zur „Profession“ wird in dieser Arbeit ein Abriss über einige in der Debatte der Siebzigerjahre vorgebrachte Argumentationsstränge gegeben. Anschließend werden einige Schemata vorgestellt, mit deren Hilfe derer Berufe als - mehr oder weniger - professionell identifiziert werden können. Anhand eines beispielhaft herausgegriffenen Schemas wird gut ersichtlich, inwieweit der Journalismus in diesem Sinne als professionell angesehen werden kann. Im Anschluss werden die Ergebnisse einer Studie von Hans Mathias Kepplinger und Inge Vohl vorgestellt, die sich dieser Frage auf empirischer Basis nähern. Ergänzt werden soll dies durch einige theoretische Überlegungen. Abschließend soll erörtert werden, ob es überhaupt erstrebenswert ist, den Journalismus zu professionalisieren - eine Frage, die in der Professionalisierungsdebatte der Siebzigerjahre noch eher nebensächlich blieb und zu teils überraschenden Ergebnissen führt. [...9

Theorien des Journalismus

Ein diskursives Handbuch
Author: Martin Löffelholz
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322970914
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 578
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Gerade in der Informationsgesellschaft besitzt der Journalismus erhebliche Relevanz. Vor diesem Hintergrund hat sich die Journalismustheorie in den letzten Jahren stark verändert: Die theoretische Diskussion ist facettenreicher, differenzierter - und unüberschaubarer - geworden. Das Handbuch "Theorien des Journalismus" liefert eine verständliche Orientierung über die Grundlagen, Entwicklungsstränge, Konzepte und Problemfelder der Journalismustheorie. Zusätzlich zu den mehr als 20 Originalbeiträgen enthält das Handbuch Auszüge aus "klassischen" früheren Veröffentlichungen zur Journalismustheorie.

Im Spannungsfeld von Wollen, Sollen und Können

Brüsseler Agenturjournalisten als Nachrichtendienstleister
Author: Hannah Lorenz
Publisher: Nomos Verlag
ISBN: 3845284587
Category: Political Science
Page: 500
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Brexit, Euro-Krise oder der Krümmungsgrad von Bananen – täglich kommen wir mit EU-Themen in Kontakt. Die wichtigste Informationsquelle hierfür sind journalistische Medien. Über die anonymen Nachrichtenschreiber aber, die Agenturen, ist nur wenig bekannt. Diese Arbeit widmet sich Brüsseler Agenturjournalisten und untersucht, wie diese Nachrichten über Europa auswählen und produzieren. Neben den journalistischen Praktiken liegt der Fokus darauf, welche Strukturen das Handeln der Nachrichtengroßhändler prägen. Dabei findet das Modell der Akteur-Struktur-Dynamiken von Schimank Anwendung. In 36 Interviews mit Journalisten von 27 nationalen und internationalen Agenturen kommt die Studie zu dem Schluss, dass der Brüsseler Mikrokosmos ein besonderes Arbeitsumfeld darstellt. Als Reaktion darauf haben EU-Korrespondenten vergleichbare Praktiken entwickelt. Es zeigt sich zudem, dass Brüsseler Agenturjournalisten als Agents of Europeanization zu einer Europäisierung von Öffentlichkeit beitragen.

Nachrichtenfaktoren im Wandel der Zeit

Die journalistische Selektion von Nachrichten im deutschen Fernsehen
Author: Janina Schizmer
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656526583
Category: Performing Arts
Page: 35
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,3, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Institut für Medienforschung), Veranstaltung: Theorien und Modelle der Kommunikations- und Medienwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Von den Medien wird erwartet, dass sie die wichtigen und interessanten Ereignisse des Weltgeschehens an das Publikum weitergeben. Sie müssen also das Weltgeschehen beobachten und strukturieren, sowie hinsichtlich der wichtigen und interessanten Ereignisse bewerten. Die Medien sollen objektiv das für das Publikum Relevante auswählen, aber wie geschieht das? Von der Berichterstattung wird erwartet, dass sie knapp alle aussagekräftigen Aspekte eines Berichts widerspiegelt und uns so die Realität, wie wir sie kennen, vermitteln. Aber inwieweit ist die von den Medien vermittelte Realität die wirkliche Realität? Was macht eigentlich ein Ereignis zur Nachricht? Und nach welchen Kriterien wird eine Nachricht für öffentlich relevant erklärt? Hierbei wird meist der Ruf nach ausgewogener und nicht nur negativer Berichterstattung laut. Die Forschung kritisiert nicht die Auswahl als solche, sondern die Kriterien, nach denen die Ereignisauswahl stattfindet und die damit verbundene Interpretation der Relevanz von Ereignissen durch den Journalismus. Die Journalisten aber müssen zwangsläufig selektieren, um die Berichterstattung vollziehen zu können. Hierbei eröffnet sich der Medienwissenschaft ein weites Terrain, welches bis heute noch nicht ganz erschlossen wurde. Die vorliegende Arbeit soll einen grundlegenden Einblick in die europäische Entwicklung der Nachrichtenwerttheorie, hierbei speziell der Nachrichtenfaktoren, geben, welche die Hauptkriterien in der journalistischen Selektion darstellen. Anhand einer Studie von Michaela Maier, Georg Ruhrmann und Karin Stengel (2007), soll aufgezeigt werden, welche Nachrichtenfaktoren für die Nachrichtenveröffentlichung in deutschen Fernsehnachrichten der privaten und öffentlich-rechtlichen Sender von Bedeutung sind. Hierbei werden auch partiell Vergleiche zu früheren Forschungsergebnissen von Maier, Ruhrmann, Woelke und Diehlmann (2001) gezogen.

Kommunikation und Verständigung

Theorie - Empirie - Praxis
Author: Walter Hömberg,Daniela Hahn,Timon B. Schaffer
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531922815
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 319
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Fernsehen als Objekt und Moment des sozialen Wandels

Faktoren und Folgen der aktuellen Veränderungen des Fernsehens
Author: Heribert Schatz
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322956539
Category: Social Science
Page: 384
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Ziel dieses Bandes ist es, Veränderungen von Fernsehproduktion, Programm und Publikum theoretisch zu erfassen und empirisch zu beschreiben. Ein Team aus Soziologen, Politologen und Kommunikationswissenschaftlern analysiert in zehn Originalbeiträgen die Wechselwirkungen zwischen den Veränderungen des Fernsehens und den globalen Trends der Kommerzialisierung, Technisierung, Internationalisierung und Individualisierung. Der Band bietet einen Überblick über aktuelle Entwicklungen der Fernsehtheorie und der empirischen Fernsehforschung.

Journalismus und Public Relations

Ein Theorieentwurf der Intersystembeziehungen in sozialen Konflikten
Author: Olaf Hoffjann
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531907441
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 236
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Steigende PR-Budgets und zunehmende öffentliche Aufmerksamkeit für die PR-Branche ändern nichts daran, dass PR immer eine dienende Rolle einnehmen wird. Entsprechend stellt Olaf Hoffjann eine Theorie der PR vor, in der Public Relations als autonomes Subsystem von Organisationen modelliert wird. Dem steht nach der wirtschaftlichen Medienkrise und in Zeiten des viel diskutierten Bürgerjournalismus zwar ein geschwächter, aber immer noch autonomer Journalismus gegenüber. In seiner breit angelegten systemtheoretischen Analyse untersucht der Autor die Beziehungen von Journalismus und PR - zunächst in Routine- und anschließend in Konfliktsituationen.

Sportjournalistik


Author: Marcus Bölz
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3658189053
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 310
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Der Band bereitet die systematisch und empirisch fundierten Ergebnisse der Sportjournalistik didaktisch auf: Wie die Arbeit der Sportjournalisten konkret aussieht, welche Rahmenbedingungen diese Arbeit prägen und wie Akteure und Rezipienten sportjournalistische Medientexte herstellen, distribuieren und rezipieren. In dem Buch werden dazu die wichtigsten Modelle, Theorien und wissenschaftlichen Befunde dargelegt, anhand von Beispielen der Transfer der Inhalte vom Theoretischen zum Anschaulich-Praktischen vollzogen und die Inhalte und Positionen kritisch reflektiert. ​ ​

Informationsqualität von Nachrichten

Meßmethoden und ihre Anwendung auf die Dienste von Nachrichtenagenturen
Author: Lutz M. Hagen
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 332297054X
Category: Social Science
Page: 340
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Mit der politischen Bedeutsamkeit der Massenmedien wächst die Kritik an der Berichterstattung. In der Kommunikationswissenschaft äußert sich dies im Entstehen einer Qualitätsforschung, wobei die empirische Messung der Informationsqualität von Nachrichten im Mittelpunkt steht. Die Arbeit verdichtet zunächst medienrechtliche und journalistisch-professionelle Normen zu einem Katalog von Qualitätskriterien: Menge, Relevanz, Objektivität, Aktualität und Verständlichkeit von Information sind Gegenstand vieler empirischer Nachrichtenstudien, deren Methodenarsenal hier systematisiert, kritisiert und ergänzt wird. Es fließen kognitionspsychologische, textlinguistische und wissenschaftstheoretische Überlegungen ein. Ein neues, von Früh entwickeltes Verfahren wird adaptiert: die computergestützte Semantische Struktur- und Inhaltsanalyse (SSI). Die erarbeiteten Qualitätsindikatoren dienen einer quantitativen und qualitativen Analyse der universellen deutschen Agenturdienste. Deren Qualität ist von großem Interesse, denn Agenturen determinieren sehr stark die Nachrichteninhalte der Massenmedien.

Politische Kommunikation

Theoretische Ansätze und Ergebnisse empirischer Forschung zur Rolle der Massenmedien in der Politik
Author: Winfried Schulz
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322956172
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 272
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Der nunmehr in der dritten Aufalge vorliegende Band gibt einen Überblick über die wichtigsten Ansätze und Ergebnisse empirischer Forschung zum Verhältnis von Politik und Massenmedien. Es geht um die Medialisierung der Politik und deren Folgen für die Qualität der Demokratie: Welchen Einfluss hat der Medienwandel auf die „politischen Funktionen“ von Massenkommunikation? Auf welche Weise vermitteln die Medien die politische Realität und wie stellen sie politische Öffentlichkeit her? Wie begünstigen, behindern oder verändern sie das politische Engagement der Bürger und Entscheidungen der politischen Elite? Prozesse der politischen Beteiligung, der Kommunikation im Wahlkampf und der politischen Public Relations stehen dabei im Mittelpunkt.