Journalismus als Kultur

Analysen und Essays
Author: Wolfgang Duchkowitsch,Fritz Hausjell,Walter Hömberg,Arnulf Kutsch,Irene Neverla
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322873161
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 302
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"Journalismus als Kultur" bezeichnet eine Sichtweise, in der Journalismus als gesellschaftliche und kulturelle Leistung der Moderne verstanden wird. Die Betrachtung des Gegenstandes ist weder an eine bestimmte Gesellschaftstheorie gebunden, noch mit bestimmten Methoden verknüpft, und außerdem nicht von akademischen Fachgrenzen beengt. Die Aufgabe, Journalismus als Kultur zu analysieren, bedarf des historischen Bewußtseins ebenso wie der aktuellen empirischen Befunde. Sie steht nicht zuletzt im lebendigen Dialog mit ihrem Gegenstand, dem Journalismus selbst. Diese Pluralität des Erkenntnisstandpunktes schlägt sich in den Beiträgen dieses Bandes nieder. Der Band ist Professor Dr. Wolfgang R. Langenbucher aus Anlaß seines 60. Geburtstages gewidmet.

Journalismus Als Kultureller Prozess

Zur Bedeutung Von Journalismus in Der Mediengesellschaft. Ein Entwurf
Author: Margreth Lünenborg
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 9783531144627
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 238
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Was macht heute Journalismus innerhalb der Mediengesellschaft aus? Dieser Frage nähert sich die Arbeit theoretisch und bearbeitet dabei zahlreiche Aspekte, die für das journalistische Handeln unmittelbar bedeutsam sind. Journalismus lässt sich in seiner Bedeutung für die Gesellschaft nur verstehen, wenn Medienproduktion, journalistischer Medientext und der Prozess der Rezeption integral als Bestandteil der Journalistik erkannt werden. Mit diesem Ansatz unterscheidet sich eine kulturtheoretisch orientierte Journalistik grundlegend von anderen kommunikatorzentrierten Konzepten.

Handbuch Journalismustheorien


Author: Martin Löffelholz,Liane Rothenberger
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531189662
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 724
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Das Handbuch Journalismustheorien bietet einen systematischen Überblick über die Theorien des Journalismus. Die Beiträge sind in thematische Blöcke gegliedert und ermöglichen so einen schnellen Einstieg in den jeweiligen Theoriekomplex. Das Studienbuch schafft eine verständliche Orientierung über die Grundlagen, Entwicklungsstränge, Konzepte und Problemfelder der Journalismustheorien und beschreibt darüber hinaus theoretische Ansätze zu den Interrelationen des Journalismus mit anderen Bereichen wie Öffentlichkeitsarbeit, Politik oder Sport.

Methoden der Journalismusforschung


Author: Olaf Jandura,Thorsten Quandt,Jens Vogelgesang
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531931318
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 378
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Die Journalismusforschung kann auf eine lange Tradition empirischer Forschung zurückblicken: Ob Gatekeeperforschung, Studien zu Nachrichtenwerten, Agenda Setting oder redaktionelle Beobachtungen - empirische Arbeiten zum Journalismus haben die kommunikationswissenschaftliche Forschung nachhaltig geprägt. Der vorliegende Band wirft einen differenzierten Blick auf die Methoden der Journalismusforschung entlang der Phasen des Forschungsprozesses. Betrachtet werden grundlegende methodische und methodologische Aspekte der Journalismusforschung, teilweise vermittelt über konkrete empirische Studien, die sich mit dem Thema 'Journalismus' aus unterschiedlichen Perspektiven beschäftigen. Forschungsdesigns und Instrumente der empirischen Studien werden dabei unter klarer Zurückhaltung der Ergebnisdarstellung präsentiert, um den Blick für die methodischen Gesichtspunkte zu schärfen.

Handbuch Journalismustheorien


Author: Martin Löffelholz,Liane Rothenberger
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531189662
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 724
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Das Handbuch Journalismustheorien bietet einen systematischen Überblick über die Theorien des Journalismus. Die Beiträge sind in thematische Blöcke gegliedert und ermöglichen so einen schnellen Einstieg in den jeweiligen Theoriekomplex. Das Studienbuch schafft eine verständliche Orientierung über die Grundlagen, Entwicklungsstränge, Konzepte und Problemfelder der Journalismustheorien und beschreibt darüber hinaus theoretische Ansätze zu den Interrelationen des Journalismus mit anderen Bereichen wie Öffentlichkeitsarbeit, Politik oder Sport.

Das politische Bild

Fotojournalismus und Pressefotografie in Theorie und Empirie
Author: Elke Grittmann
Publisher: Herbert von Halem Verlag
ISBN: 3869623004
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 504
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Fotografien, seit fast 100 Jahren fester Bestandteil der Berichterstattung in der Presse, haben seit den 1990er Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Unter zunehmendem Konkurrenzdruck, deutlichem Leserschwund und im Zuge der Digitalisierung haben die Zeitungsverlage verstärkt auf Fotos als so genannte "Eye Catcher" gesetzt. Diese scheinbare Oberflächlichkeit hat der Pressefotografie vor allem in der politischen Kommunikationsforschung erhebliche Kritik eingebracht: Alte Topoi von der "Bilderflut", der "Informationslosigkeit" und vom "Zerfall einer rational-argumentativen Sprachkultur" prägen die Diskussion. Die wissenschaftliche Aufarbeitung steht jedoch erst am Anfang und verläuft sich in den Bruchstellen zwischen den Fachgrenzen. Angesichts dieser Situation hat sich die vorliegende Arbeit zum Ziel gesetzt, eine theoretische Fundierung und empirische Analyse zu leisten, die die Strukturen und Strategien der Pressefotografie als Teilbereich des Foto-Journalismus systematisch offen legt und insbesondere die pressefotografische Politikberichterstattung in den Blick nimmt. Für den Bereich des Fotojournalismus und der Pressefotografie wird zunächst ein Überblick über die bisherigen Forschungsansätze und -ergebnisse in Kommunikations-, Kultur- bzw. Bild- und Politikwissenschaft gegeben, der sich auch speziell auf die Politikberichterstattung bezieht. Pressefotografie ist eindeutig durch inhaltliche Konventionen und routinisierte Darstellungsweisen wie bildästhetische Gestaltungskriterien geprägt. In Anknüpfung an den Konstruktivismus, an kunstwissenschaftliche Bildtheorien und die Systemtheorie wird ein theoretischer Rahmen entwickelt, durch den sich diese spezifischen Strategien des Fotojournalismus bzw. der Pressefotografie als Teilsystem des Journalismus als "Programme" begreifen und beschreiben lassen.

Journalistik

Grundlagen eines organisationalen Handlungsfeldes
Author: Klaus-Dieter Altmeppen,Klaus Arnold
Publisher: Walter de Gruyter
ISBN: 3486719432
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 222
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Der Journalismus ist ein Bereich, der seit einigen Jahren stark im Wandel begriffen ist. In diesem Lehrbuch werden Geschichte, aktuelle Strukturen und Zukunftsperspektiven des Journalismus analysiert. Thematisiert werden Arbeitsweisen und Praktiken, die Einbettung in Medienbetriebe sowie die vielfältigen Verflechtungen des Journalismus mit anderen gesellschaftlichen Bereichen wie zum Beispiel der Politik oder der Public Relations.

Journalismustheorie: Next Generation

Soziologische Grundlegung und theoretische Innovation
Author: Klaus-Dieter Altmeppen,Thomas Hanitzsch,Carsten Schlüter
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531904019
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 451
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Journalismus ist heute ein theoretisch gut durchdrungenes Forschungsfeld. Denoch sind einige zentrale sozialwissenschaftliche Konzepte bislang nur wenig reflektiert worden. Dies trifft insbesondere auf die Begriffe „Handeln“, „Rationalität“, „Akteurkonstellationen“, „Milieus“ und „Lebensstile“, „Kapital-Feld-Habitus“, „Organisation“, „Interaktion“, „Netzwerke“ und „Macht“ zu. Der Band „Journalismustheorie: Next Generation“ will diese Lücke schließen, indem führende Soziologen gemeinsam mit Journalismusforschern ausgewählte, bislang nur unzureichend berücksichtigte sozialwissenschaftliche Ansätze in die aktuelle Diskussion einbringen und ihr Innovationspotenzial für die Journalismustheorie aufzeigen.

Medien in Kulturkonflikten - Der Journalist als kultureller Vermittler?

Auslandsberichterstattung in Kulturkonflikten zwischen Anspruch und Wirklichkeit am Beispiel der Salman-Rushdie-Affäre
Author: Silvia Stillert
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638918564
Category:
Page: 56
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: 2,3, Freie Universitat Berlin (Otto-Suhr-Institut fur Politikwissenschaften), Veranstaltung: Entwicklungsjournalismus zwischen Anspruch und Wirklichkeit - Die Rolle der Medien im Rahmen von Konflikten und Friedenskonsolidierung, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Ausland' muss knallen - dramatisch oder bunt." Dieses Zitat stammt von Sonia Mikich, ARD-Auslandskorrespondentin und Redaktionsleiterin des Politmagazins Monitor," die in ihrem Vortrag Geistige Provinzialisierung" eine Trivialisierung der Auslandsberichterstattung beklagt und an die Aufgabe des Auslandsjournalisten als Augenzeuge appelliert. Friedens-Journalismus ist friedens- und konfliktorientiert, d.h. er [u.a. Anm.] berichtet (...) bevor es zu Gewalt kommt." Der Friedensforscher Johann Galtung hat Kriterien fur eine friedens- und gewaltorientierte Berichterstattung in Konflikten aufgestellt. Das Konzept Galtung's offeriert eine Moglichkeit, wie der Journalist Konfliktverlaufe positiv im Sinne einer vermeintlichen Losung beeinflussen konnte. Diese beiden Zitate werfen einen Blick auf Auslandsberichterstattung in Konflikten bzw. uber Konflikte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Fur den Journalisten ist es immer ein Balanceakt zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Er muss Faktoren wie Quoten- und Aktualitatsdruck seiner Heimatredaktion, das Zuschauerinteresse, die Moglichkeiten vor Ort, die sowohl personlich als auch beruflich beeinflusste Definition seiner Berufsrolle u.v.m. miteinander in Einklang bringen. Eine besondere Bedeutung kommt dem Journalisten daruber hinaus in Kulturkonflikten zu, wo er in seiner Mittlerstellung zusatzlich als Ubersetzer der Kulturen fungieren muss. Medien in Kulturkonflikten - darauf wird die Autorin nachstehender Arbeit ihr Augenmerk richten: Der Auslandsjournalist in Kulturkonflikten ist kultureller Vermittler. Diese The

Kulturjournalismus

Medien, Themen, Praktiken
Author: Stefan Lüddemann
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531196502
Category: Social Science
Page: 147
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Der Kulturjournalismus befindet sich im Umbruch. Das klassische Feuilleton steht unter Begründungsdruck, gleichzeitig wachsen Formate und Zuständigkeiten des Kulturjournalismus. Das vorliegende Buch gibt einen aktuellen Überblick über ein zentrales Feld der medialen Arbeit. Die Darstellung reflektiert Kultur- und Rollenverständnis von Kulturjournalisten, verortet Kulturjournalismus im Beziehungsgefüge zwischen Kulturinstitutionen und Rezipienten. Im Blickpunkt stehen Beispiele gelungener Praxis und die Frage: Wie plant und schreibt man eigentlich guten Kulturjournalismus?

Journalismustheorie: Next Generation

Soziologische Grundlegung und theoretische Innovation
Author: Klaus-Dieter Altmeppen,Thomas Hanitzsch,Carsten Schlüter
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531904019
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 451
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Journalismus ist heute ein theoretisch gut durchdrungenes Forschungsfeld. Denoch sind einige zentrale sozialwissenschaftliche Konzepte bislang nur wenig reflektiert worden. Dies trifft insbesondere auf die Begriffe „Handeln“, „Rationalität“, „Akteurkonstellationen“, „Milieus“ und „Lebensstile“, „Kapital-Feld-Habitus“, „Organisation“, „Interaktion“, „Netzwerke“ und „Macht“ zu. Der Band „Journalismustheorie: Next Generation“ will diese Lücke schließen, indem führende Soziologen gemeinsam mit Journalismusforschern ausgewählte, bislang nur unzureichend berücksichtigte sozialwissenschaftliche Ansätze in die aktuelle Diskussion einbringen und ihr Innovationspotenzial für die Journalismustheorie aufzeigen.

Theorien des Journalismus

Ein diskursives Handbuch
Author: Martin Löffelholz
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322970914
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 578
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Gerade in der Informationsgesellschaft besitzt der Journalismus erhebliche Relevanz. Vor diesem Hintergrund hat sich die Journalismustheorie in den letzten Jahren stark verändert: Die theoretische Diskussion ist facettenreicher, differenzierter - und unüberschaubarer - geworden. Das Handbuch "Theorien des Journalismus" liefert eine verständliche Orientierung über die Grundlagen, Entwicklungsstränge, Konzepte und Problemfelder der Journalismustheorie. Zusätzlich zu den mehr als 20 Originalbeiträgen enthält das Handbuch Auszüge aus "klassischen" früheren Veröffentlichungen zur Journalismustheorie.

Journalismus - eine Profession?


Author: Juliane Matthey
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638621847
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 23
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung „Bei kaum einem Thema der [...] Kommunikationswissenschaft wird dermaßen mit Nebelkerzen ge-worfen wie bei der Diskussion über Sinn und Unsinn journalistischer Professionalisierung“, schrieb Siegfried Weischenberg 1995 über die so genannte „Professionalisierungsdebatte“. Sie entstand aus den Bemühungen, die Journalisten gegenüber äußeren Einflüssen zu stärken und ihre Handlungsweisen zu legitimieren - durch eine Professionalisierung des Journalismus. Hierbei taten sich zwei Fragen auf: Ist der Journalismus eine Profession? Sind diese „Leute“, die nicht einmal eine geregelte Ausbildung eint, „die über alles reden, weil sie nichts verstehen“ Professionelle? Und wenn sie es nicht sind, was muss getan werden, um den Journalismus zu mehr Professionalität zu verhelfen? Zu diesen Fragen sind zahlreiche, unterschiedlichste Überlegungen angestellt worden, von denen einige in der vorliegenden Arbeit vorgestellt werden sollen. Erleichtert wird die Lösung des Problems auch nicht gerade dadurch, dass kein Konsens über die Bedeutung sowie den Umfang von „Profession“ existiert; dass „der sozialwissenschaftlichen Berufsforschung [...] die Begriffe ,Profession‘ und ,Professionalisierung‘ alles andere denn präzise“ sind. 3 Hier wird schnell klar, dass der Titel dieser Arbeit „Journalismus - eine Profession?“ unmöglich eindeutig beantwortet werden kann. So wird es im Folgenden bei der Präsentation verschiedener Ansichten bleiben, die schließlich in eine Art Kompromiss münden sollen. Nach einem kurzen Definitionsvorschlag zur „Profession“ wird in dieser Arbeit ein Abriss über einige in der Debatte der Siebzigerjahre vorgebrachte Argumentationsstränge gegeben. Anschließend werden einige Schemata vorgestellt, mit deren Hilfe derer Berufe als - mehr oder weniger - professionell identifiziert werden können. Anhand eines beispielhaft herausgegriffenen Schemas wird gut ersichtlich, inwieweit der Journalismus in diesem Sinne als professionell angesehen werden kann. Im Anschluss werden die Ergebnisse einer Studie von Hans Mathias Kepplinger und Inge Vohl vorgestellt, die sich dieser Frage auf empirischer Basis nähern. Ergänzt werden soll dies durch einige theoretische Überlegungen. Abschließend soll erörtert werden, ob es überhaupt erstrebenswert ist, den Journalismus zu professionalisieren - eine Frage, die in der Professionalisierungsdebatte der Siebzigerjahre noch eher nebensächlich blieb und zu teils überraschenden Ergebnissen führt. [...9

Körpersprache in italienischen Printmedien


Author: Susanne Beck
Publisher: Frank & Timme GmbH
ISBN: 3865962580
Category:
Page: 187
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Der Journalist als Mediator - nahe Zukunft oder futuristische Vision?

Friedensjournalismus im Zeichen der Vermittlung
Author: Melanie Lüdtke
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638000842
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 29
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: 1,0, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Veranstaltung: Interkulturelle Mediation, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Spätestens mit dem beginnenden 19. Jahrhundert wurde weitgehend anerkannt, dass die einzelnen Disziplinen der Wissenschaft nicht mehr als rein objektive, rationelle Lehren abgehandelt werden können. Ein signifikantes Beispiel hierfür stellt die Transformation der Geschichtswissenschaft dar. Gingen frühe Vertreter dieser Disziplin davon aus, dass Geschichte einzig objektiv zu betrachten ist, indem man mittels Zeugnissen auf die gesellschaftlichen Zusammenhänge schließen kann, brachte der deutsche Philosoph und Historiker Wilhelm Dilthey Subjektivität und Geschichtswissenschaft in einen unmittelbaren Zusammenhang. Zentrale Annahme seiner Geschichtsauffassung war, dass die individuelle Lebensgeschichte zum Ausgangspunkt der historischen Erfahrung des Subjektes wird. „Was das Leben sei, soll die Geschichte lehren. Und diese ist auf das Leben angewiesen, dessen Verlauf in der Zeit sie doch ist [...].“ (Patzel‐Mattern: 2002: 171) Mit seiner Theorie baute er nicht nur auf den Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft auf, sondern vereinte auch psychologische und philosophische Erkenntnisse. Interdisziplinarität ist besonders in den letzten Jahrzenten zu einem Schlüsselbegriff innerhalb der Wissenschaften geworden. Diesem Anspruch hat sich auch diese Arbeit verschrieben, indem sie versucht Zusammenhänge und Dissonanzen zwischen dem Tätigkeitsbereich des Journalismus und dem Wissenschaftsbereich der Mediation aufzuzeigen.

Journalismus und Öffentlichkeit

Eine Profession und ihr gesellschaftlicher Auftrag
Author: Tobias Eberwein,Daniel Müller
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 9783531157597
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 560
View: 3866
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Gesellschaftstheorie und Mediensystem

interdisziplinäre Zugänge zur Beziehung von Medien, Journalismus und Gesellschaft
Author: Claus Eurich
Publisher: LIT Verlag Münster
ISBN: 9783825863548
Category: Journalism
Page: 140
View: 7578
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Journalistische Kultur

Rahmenbedingungen im internationalen Vergleich
Author: Marcel Machill
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322873080
Category: Social Science
Page: 260
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Der Journalismus jedes Landes ist von nationalen Eigenheiten geprägt. Welche Funktion haben beispielsweise die zahlreichen Presseklubs in Japan? Welche unterschiedlichen Richtlinien gibt es für Court-TV in Deutschland, Großbritannien und den USA? Welche Auswirkungen hat der politische Transformationsprozeß in Polen auf den Journalismus? Die Beiträge in diesem Band tragen zum Verständnis der journalistischen Kultur in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Polen, Rußland, Spanien und den USA bei. "Journalistische Kultur" ist dabei ein Forschungsansatz, bei dem die Spezifika eines nationalen Journalismus nicht mit der Zuschreibung bestimmter nationaler Charaktere erklärt werden sollen, sondern bei dem die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen als die konstituierenden Merkmale journalistischer Kultur identifiziert werden. Dieser Band zeigt das Instrumentarium, mit dem dies möglich ist. "(...) Insgesamt repräsentiert dieses Buch ein spannendes Spektrum an innovativen Untersuchungen zur journalistischen Kultur und empfiehlt sich als wichtiger Beitrag zur aktuellen Kommentatorforschung." Medienwissenschaft 3/98

Qualitätsvorstellungen im Journalismus als Reproduktion des herrschenden Klassengeschmacks

Eine Analyse gängiger Qualitätsvorstellungen in Tageszeitungen im Hinblick auf Pierre Bourdieu
Author: Manuela Beyer
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640359089
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 30
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Universität Leipzig (Institut für Journalistik), Veranstaltung: Wie individuell ist Qualität, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Arbeit wird auf Grundlage von Bourdieu argumentiert, dass gängige Vorstellungen von Qualität im Journalismus keineswegs wissenschaftlich herzuleiten sind, sondern vor allem die Qualitätsvorstellungen kultureller Eliten reproduzieren. Es wird zunächst gezeigt, dass Qualitätsdefinitionen im Journalismus immer einem subjektiven Einfluss, sprich Geschmack, unterliegen. Auf Basis von Bourdieus "Die feinen Unterschiede – Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft" wird veranschaulicht, dass dieser scheinbar individuelle Geschmack so individuell nicht ist, da er stets im sozialen Milieu begründet liegt. Diese Analyse wird in der Hausarbeit auf das Medium Tageszeitung angewendet. Mithilfe Bourdieus lässt sich schließlich erklären, wo der Unterschied von Qualitätszeitung und Boulevardzeitung primär seinen Ursprung hat: gesellschaftliche und kulturelle Eliten geben die dominanten Vorstellungen von gutem Geschmack vor und verwehren den Massen den Zugang zu dieser legitimen Kultur. Doch dieser Zustand darf nicht absolut gesehen werden: Die Definition des legitimen Geschmacks ist beständigem Wandel unterworfen und ist Schauplatz von Definitionskämpfen der herrschenden Klassen (vgl. Bourdieu 1993: 367f). Zum Schluss werden daher einige emanzipatorische Ansätze der Qualitätsforschung vorgestellt, die es noch nicht in den medienwissenschaftlichen Mainstream geschafft haben. Sie beziehen die Bedürfnisse aller Rezipienten, nicht nur der hochgebildeten Eliten, stark in ihre Vorstellungen von journalistischer Qualität mit ein, ohne dabei aber journalistische Qualität nur auf ökonomische zu reduzieren.

Das Netz-Medium

Kommunikationswissenschaftliche Aspekte eines Mediums in Entwicklung
Author: Irene Neverla
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3663077756
Category: Social Science
Page: 333
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Der Band enthält kommunikationswissenschaftliche Beiträge zu einem Medium, für das sich noch nicht einmal ein gängiger Name durchgesetzt hat. "Netz-Medium" steht hier als Überbegriff für digitale Netze, die für verschiedenste Kommunikationsfunktionen genutzt werden: Journalismus und Public Relations Online, Newsgroups und Chatforen im Netz. Wie verändern sich durch das Netz-Medium Öffentlichkeit und Privatheit, Massenkommunikation und Individualkommunikation? Welche neuen Anforderungen werden an die journalistische Arbeit gestellt und welche Ausbildungswege zeichnen sich ab? Das Buch umfaßt medienhistorische, medientheoretische und aktuell-empirische Beiträge zum Netz-Medium.