Journalismus und Medien als Institutionen


Author: Marie Luise Kiefer
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: Journalism
Page: 244
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Dieses Buch ist ein Versuch, das Potenzial institutionalistischer Forschungsansätze für kommunikationswissenschaftliche Fragestellungen zu nutzen. Im Fokus der Analyse, die weitgehend einem von Karl-Siegbert Rehberg angeregten Katalog von Leitfragen einer institutionellen Analyse folgt, stehen Journalismus und journalistische Medien in Demokratien und die Frage, ob diese sich sinnvoll als Institutionen begreifen und analysieren lassen. Die Anwendung institutionalistischer Ansätze aus Soziologie und Ökonomik auf Fragen der Journalistik und der Kommunikationswissenschaft liefert eine Reihe von interessanten Einsichten und Hypothesen zum Zusammenhang von Journalismus, Medien, Öffentlichkeit und Demokratie. Die Ansätze eröffnen neue Analysemöglichkeiten sowohl für die Unterscheidung wie für das Zusammenspiel von Journalismus und Medien, sie verweisen auf Gefährdungen des Journalismus in diesem Zusammenspiel, können aber auch neue Wege und Argumente für dessen Schutz aufzeigen.

Journalismus jenseits von Markt und Staat

Institutionentheoretische Ansätze und Konzepte in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Author: Otfried Jarren,Christian Steininger
Publisher: N.A
ISBN: 9783848727582
Category:
Page: 295
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Uber den Journalismus und seine Perspektiven wird seit geraumer Zeit auch wissenschaftlich debattiert. Marie Luise Kiefer kommt das Verdienst zu, diese Diskussion fruh und wissenschaftlich gehaltvoll angegangen zu haben. Die Reflexion uber die von ihr diesbezuglich vorgelegten Arbeiten ist Ziel dieser Publikation. Wechselbeziehungen zwischen Medien, Journalismus, Offentlichkeit und Demokratie werden von den Beitragerinnen und Beitragern mit Hilfe institutionentheoretischer Ansatze, die in den Sozialwissenschaften zunehmend an Bedeutung gewinnen, bearbeitet. Aus wissenschaftstheoretischer Perspektive ist eine solche Herangehensweise an Medien und Journalismus eine Ruckbesinnung auf die Wurzeln der Kommunikationswissenschaft. Behandlung finden neben Fragen der institutionentheoretischen Verortung von Medien, Journalismus und Offentlichkeit auch solche nach der Entstehung und dem Wandel dieser, aber auch nach dem Verhaltnis von Institution und Organisation. Daran schlieaen Essays zur zentralen Frage: "Wie argumentiert, konstituiert und sichert man autonome Institutionen in einer Gesellschaft?"

Lügen die Medien?

Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung.
Author: Jens Wernicke
Publisher: Westend Verlag
ISBN: 386489686X
Category: Political Science
Page: 357
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Die Mehrheit der Bürger vertraut den Medien nicht mehr. Viele haben erkannt: Eine von Konzerninteressen, Hochglanzwerbung und politischer Agitation à la "Deutschland geht es so gut wie nie zuvor" (Angela Merkel) geprägte "Berichterstattung" hat mit der sozialen Realität wenig gemein. Eine "Kernschmelze des Vertrauens" (Edelman Trust Barometer 2017) findet statt. Der Medienmainstream antwortet auf Kritik üblicherweise mit Aussagen wie "Wir sind nicht gesteuert, Fehler passieren jedem", oder er verortet die Krisenursachen mit der Behauptung "Verschwörungstheorie!" beim Publikum selbst. Eine umfassende und vielstimmige Medienkritik tut not, die den Bürgern die "intellektuellen Waffen" an die Hand gibt, derlei Ausflüchte und Entmündigungsversuche zu entlarven. Jens Wernicke hat mit zahlreichen Medienexperten über die verschiedenen Facetten der Vertrauenskrise gesprochen und liefert ein unverzichtbares Kompendium der Medienkritik. Zu Wort kommen die Journalisten Walter van Rossum, David Goeßmann, Ulrich Teusch, Volker Bräutigam, Ulrich Tilgner, Stephan Hebel, Werner Rügemer und Eckart Spoo. Die Wissenschaftler Noam Chomsky, Uwe Krüger, Rainer Mausfeld, Jörg Becker, Michael Walter, Erich Schmidt-Eenboom, Klaus-Jürgen Bruder, Kurt Gritsch und Daniele Ganser. Sowie mit Maren Müller, Hektor Haarkötter, Sabine Schiffer, Gert Hautsch, Rainer Butenschön, Markus Fiedler und Daniela Dahn wichtige Stimmen aus der Zivilgesellschaft.

Handbuch Journalismus und Medien


Author: Siegfried Weischenberg,Hans J. Kleinsteuber,Bernhard Pörksen
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: Journalism
Page: 500
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Ein Handbuch für das Leben in der Mediengesellschaft. Kompakt und doch umfassend, wissenschaftlich fundiert und doch allgemein verständlich beschreiben über 90 Autoren - Fachleute aus dem In- und Ausland - die aktuellen Trends im großen Geschäft mit Informationen und Images, Fakten und Fiktionen. Sie definieren die wichtigsten Begriffe, sie vermitteln Wissen über Medienwirkungen, Medienrecht und Mediengeschichte. Sie erklären die diskutierten Theorien und Schlagworte und nennen am Schluss der mehr als 120 Artikel die wichtigste Literatur.

Der Einfluss Der Publikumsforschung Auf Den Journalismus

Die Aktuelle Situation
Author: Christine Engel
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640733932
Category:
Page: 36
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,0, Katholische Universitat Eichstatt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit untersucht die Frage, wie einzelne Journalisten und die Medien auf die Publikumsforschung mit all ihren Methoden, Institutionen und Ergebnissen reagieren. Genauer formuliert: Wie geht ein Journalist mit den Ergebnissen der Publikumsforschung um? Und wie vertraut ist er uberhaupt mit der Institution Medien- und Kommunikationswissenschaft? Wie nutzt er die Daten, die Institutionen wie IVW (Informationsgemeinschaft zur Verbreitung von Werbe-tragern), MA (Media-Analyse), AWA (Allensbacher Werbetrageranalyse) oder GfK (Gesell-schaft fur Konsum-, Markt- und Absatzforschung) mit Hilfe von Methoden wie Umfragen, Telefoninterviews oder bestimmter Copytests erfassen?"

Medienjournalismus

Strukturen, Themen, Spannungsfelder
Author: Karl H. Müller-Sachse
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3663076881
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 280
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In der Bundesrepublik ist in den 90er Jahren das größte Mediensystem Europas entstanden. Die Professionalisierung des Medienjournalismus hat mit dieser Entwicklung jedoch nicht Schritt gehalten. Ein eigenständiges Fachressort für Medienthemen leisten sich bisher nur wenige tagesaktuelle Medien. Die Studie liefert eine Bestandsaufnahme des Publikationsspektrums, des Umfangs und der Infrastrukturen des Medienjournalismus. Sie untersucht inhaltsanalytisch die Medienberichterstattung der Presse und analysiert an Fallbeispielen den publizistischen Umgang mit medienpolitischen Kontroversen. In Interviews und Gesprächen vermitteln Experten ihre Sicht auf die Problemfelder und Entwicklungsperspektiven des Medienjournalismus. Ein Fazit: Die Chancen kritischer Auseinandersetzung schwinden zunehmend unter dem Druck medienökonomischer Marktstrategien.

Journalismus-Ethik. Ein internationaler Vergleich von rechtlichen Regulierungen und regulativen Institutionen der Ehrenkodizes


Author: N.A
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656895899
Category: Philosophy
Page: 25
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienethik, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Publizistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Es gab sie in der Vergangenheit und wird sie wahrscheinlich auch in Zukunft noch geben: heftig umstrittene Grenzfälle journalistischer Berichterstattung wie beispielsweise im Zuge der „Barschel-Affäre“ oder während des Geiseldramas von Gladbeck und Bremen, beides Exempel für ein Überschreiten ethischer Grundsätze durch Journalisten. Man könnte eine lange Liste von Versäumnissen und Fehlleistungen - keineswegs nur in Deutschland - aufzählen, und häufig entzünden solcherlei Vorfälle aufgeregte Debatten um die journalistische Ethik. Ein Trugschluss wäre es jedoch, hierbei die alleinige Verantwortung für Verfehlungen dem einzelnen Journalisten und somit den individualethischen Maximen zuzuschreiben. Sicherlich ist das persönliche Gewissen ein wichtiger Faktor, wenn vor Ort gehandelt und eine Entscheidung getroffen wird, wie zum Beispiel ob man in ein verschlossenes Hotelzimmer eindringt und einen Menschen fotografiert, bevor man Erste Hilfe leistet oder ob man in den Verlauf einer Geiselnahme eingreift. Allerdings ist das individuelle Handeln eingebettet in ein Netz aus professionsethischen Maßstäben und Normen wie z.B. dem deutschen Pressekodex sowie institutionellen und systemischen Rahmenbedingungen durch Gesetzgeber und Medienunternehmern. Das Zusammenspiel zwischen gesetzlichen Vorgaben und journalistischer Ethik beschreibt Rüdiger Funiok (2002) folgendermaßen: „Ethik ist eine 'innere Steuerungsressource'. Das Recht stellt mit seinem Zwangscharakter demgegenüber eine äußere Steuerungsmöglichkeit dar. Es wäre um die Moral im Medienbereich sicher noch schlechter bestellt, wenn es die Sanktionsmöglichkeit des Rechts nicht gäbe und alles der Freiwilligkeit überlassen bliebe. Es braucht beide Steuerungen, soll ein gesellschaftlich so bedeutsamer Sektor wie der Medienbereich nicht aus dem Ruder laufen.“ (Funiok, 2002) In der vorliegenden Arbeit, die im Rahmen des Seminars „Rationalität und Ethik im Journalismus“ am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg Universität Mainz entstanden ist, wird die Rolle von Ethikkodizes im internationalen Vergleich von Deutschland, Frankreich und Großbritannien analysiert. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Einbettung der Ethikkodizes in den Bezugsrahmen gesetzlicher Bestimmungen und (Selbst-)Kontrollinstanzen gelegt.

Einsame Spitze?

Frauen in Führungspositionen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Author: Susanne Keil
Publisher: LIT Verlag Münster
ISBN: 9783825845117
Category: Broadcasting
Page: 224
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Journalistenausbildung für eine veränderte Medienwelt

Diagnosen, Institutionen, Projekte
Author: Klaus-Dieter Altmeppen,Walter Hömberg
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 332280397X
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 190
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Die Journalistenaus- und -fortbildung verändert sich, weil die Medien sich verändern. Und die Medien verändern sich in mehreren Dimensionen: Neue Organisationsformen, eine verstärkte Kommerzialisierung, Modifikationen von Formaten und Programmen, neue Darstellungsformen und Recherchewege - das sind nur einige Entwicklungstrends. Die Journalistenausbildung muß sich darauf einstellen - und sie tut es bereits: mit didaktisch und organisatorisch flexibleren Angeboten und mit der Schaffung neuer Studiengänge. Diese Entwicklungen werden in diesem Band von Kommunikationswissenschaftlern und Medienpraktikern reflektiert.

Wozu noch Journalismus?

Wie das Internet einen Beruf verändert
Author: Stephan A. Weichert,Leif Kramp,Hans-Jürgen Jakobs
Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht
ISBN: 3647300047
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 200
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Namhafte Journalisten, Blogger, Publizisten und Wissenschaftler fragen nach der Zukunft des Journalistenhandwerks. Sie diskutieren den Wandel des Journalismus und nehmen dabei insbesondere die Krisenstimmung in Deutschland in den Blick. Sie erörtern, wie neue Technologien und Mediennutzungsformen, veränderte ökonomische und medienpolitische Rahmenbedingungen, aber auch ideologische, gesellschaftliche und psychologische Trends das Berufsbild des Journalisten beeinflussen. Im Vordergrund stehen grundlegende Fragen wie: Wozu brauchen wir noch Journalismus? Wie kann journalistische Qualität aufrechterhalten werden, sich womöglich verbessern, wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen weiter verschlechtern? Wie kann Journalismus in den nächsten zehn Jahren funktionieren? Benötigt das Journalistenhandwerk neue Strategien und Konzepte? Was kann das Internet leisten? Und wie kann ein kreativer Neuanfang aussehen?

Journalismus — Medien — Öffentlichkeit

Eine Einführung
Author: Otfried Jarren,Hartmut Weßler
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322803791
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 413
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Das Lehrbuch führt in diejenigen Ansätze und Wissensbestände der Kommunikationswissenschaft ein, die den Journalismus im weiteren Kontext gesellschaftlicher Öffentlichkeit und öffentlicher Diskurse beleuchten. Es stellt Medienstrukturen und -organisationen, Journalisten sowie deren Produkte in den Mittelpunkt und betrachtet sie in ihren vielfältigen Wechselbeziehungen: mit gesellschaftlichen Akteuren, die Public Relations betreiben, auf der einen und dem Medienpublikum auf der anderen Seite.

Medien und Journalismus


Author: Sarah Pust
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638102106
Category: Social Science
Page: 37
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl fuer Soziologie II), Veranstaltung: HS Soziologie der Medien und Kommunikation, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Prolog Diese Arbeit entstand aus dem Hauptseminar ‚Soziologie der Medien und Kommunikation’ unter der Leitung von Prof. Dr. Richard Münch im Sommersemester 2001 an der Otto-Friedrich Universität Bamberg. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema ‘Medien und Journalismus’, das aus soziologischer Perspektive dargestellt werden soll. Die Grenzen des Themas ‚Medien und Journalismus’ sind weitläufig. Es existieren zahllose Beiträge von renommierten Autoren und der Inhalt der ‚Medien und Journalismus’ wird von mindestens drei Studiengängen, nämlich der Soziologie, der Journalistik und der Publizistik bearbeitet. Trotzdem bietet die Systemtheorie einen Ansatz, der es möglich macht, das Thema in einer kurzen Arbeit wie dieser in seinem Aufbau zu strukturieren. Daher folgt diese Arbeit in soziologietheoretischer Perspektive Niklas Luhmanns Systemtheorie. Leider kann die Systemtheorie hier nur ansatzweise dargestellt werden, da sonst der Umfang der Arbeit bei weitem die übliche Seitenzahl überschreiten würde. Das Thema dieser Ausarbeitung entstammt der Speziellen Soziologie der Medien und Kommunikation. Diese bildet eine Schnittstelle zwischen den Kommunikationswissenschaften und der Soziologie. Aus der Kommunikationswissenschaft werden maßgeblich Weischenbergs Ausführungen dargestellt und mit den Beiträgen von Blöbaum, Rühl und Merten ergänzt. [...]

Soziologie der Medien


Author: Andreas Ziemann
Publisher: transcript Verlag
ISBN: 383942271X
Category: Social Science
Page: 160
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Medien haben als Begriff und Forschungsthema Hochkonjunktur. Dies gilt auch innerhalb der Soziologie: »media go society«. Die hier vorgestellte Mediensoziologie stellt sich in unmittelbare Nähe zur Gesellschaftstheorie und untersucht die komplexen Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft, Medien und Individuum. Behandelt werden u.a. das Verhältnis von Medienwandel und Gesellschaftsstrukturen, Geschichte und Theorie der Öffentlichkeit, die Funktionen des autonomen Sozialsystems der Massenmedien und die Bedeutung massenmedialer Formate für Identitäts- und Individualisierungsprozesse. Zudem gibt das Buch einen Ausblick auf die aktuelle Selbstbeschreibungsformel der »Mediengesellschaft«.

Qualitätskriterien der Politikberichterstattung - eine Inhaltsanalyse der innenpolitischen Berichterstattung von Presse, Standard, Kurier und Salzburger Nachrichten


Author: Birgit Koxeder
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 386943774X
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 128
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 2, Universität Salzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Was zeichnet eine qualitativ hochwertige Tageszeitung aus? Welche sprachlichen Kriterien müssen erfüllt werden? Dürfen Metaphern verwendet werden und wie sieht es mit dem Gebrauch von Redewendungen aus? Ist Politainment ein Zeichen schlechter journalistischer Qualität? Die Magisterarbeit behandelt das Thema Qualität in der Politikberichterstattung. Die zentrale Fragestellung ist, wie qualitätvoll die innenpolitische Berichterstattung der österreichischen Tageszeitungen Presse, Kurier, Standard und Salzburger Nachrichten ist. Neben der theoretischen Beschreibung des Journalismus als soziales System und der Qualität im Journalismus wird eine ausführliche Analyse der innenpolitischen Berichterstattung der vier österreichischen Tageszeitungen vorgenommen. Die Ergebnisse sind verblüffend und interessant zugleich.

Medienwandel kompakt 2011 - 2013

Netzveröffentlichungen zu Medienökonomie, Medienpolitik & Journalismus
Author: Christoph Kappes,Jan Krone,Leonard Novy
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3658008490
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 422
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Der Band greift den Medienwandel aus ökonomischer, politischer und journalistischer Perspektive der letzten drei Jahre auf. Dazu werden ausgewählte Beiträge aus Netzveröffentlichungen herangezogen, so dass die Leser einen redaktionell gefilterten Überblick über die Umbrüche der Medienlandschaft durch die Digitalisierung, das Internet, erhalten. Die Beiträge entstammen bekannten Netzpublikationen/Blogs und nehmen aktuell, meinungsstark und analysierend Bezug auf die Bereiche Medienwirtschaft und -gesellschaft. Der in der wissenschaftlichen Literatur bislang ungewöhnliche Weg Online-Publikationen zu drucken, stellt gleichermaßen einen Effekt des Medienwandels dar und verknüpft die Online- mit der Offlinewelt.

Studienführer Journalismus, Medien, Kommunikation


Author: Walter Hömberg,Renate Hackel-de Latour
Publisher: UTB GmbH
ISBN: 9783825227111
Category: Social Science
Page: 624
View: 3928
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Der Studienführer gibt einen aktuellen Überblick über Zulassungsvoraussetzungen, Studienordnungen, Lehrangebote, fachliche Schwerpunkte und Prüfungsanforderungen in den Fächern Publizistik-, Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Journalistik. Die Studienbedingungen an etwa 70 Institutionen und Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind ausführlich erläutert. Über 140 weitere Einrichtungen der Aus- und Fortbildung für Medienberufe werden in Kurzporträts vorgestellt.

Investigative Reporting in den USA

Strukturen eines Journalismus der Machtkontrolle
Author: Manfred Redelfs
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322916790
Category: Social Science
Page: 358
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'Investigative Reporting' ist ein Leitbild des US-Journalismus: Die gründliche Recherche, die Mißstände aufdeckt, gilt nicht erst seit der Watergate-Affäre als zentrale journalistische Leistung. Der Band untersucht, warum sich 'Investigative Reporting' in den USA zur eigenen journalistischen Spezialisierung entwickelt hat und wie diese Form der Machtkontrolle heute bei Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen betrieben wird. Faktoren der politischen Kultur werden dabei ebenso beleuchtet wie ökonomische, rechtliche und professionelle Aspekte. Durch Portraits von Rechercheabteilungen, u.a. bei der 'Washington Post' und dem Fernsehmagazin '60 Minutes', vermittelt diese Studie erstmals ein umfassendes und anschauliches Bild des 'Investigative Reporting'.

Gesellschaftstheorie und Mediensystem

interdisziplinäre Zugänge zur Beziehung von Medien, Journalismus und Gesellschaft
Author: Claus Eurich
Publisher: LIT Verlag Münster
ISBN: 9783825863548
Category: Journalism
Page: 140
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Medienkrise und Medienkrieg

Brauchen wir überhaupt noch Journalismus?
Author: Siegfried Weischenberg
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3658177985
Category: Philosophy
Page: 286
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Die Medien stecken in einer Dauerkrise – und daran ist nicht nur das Internet schuld. Sie leiden unter der ‚amerikanischen Krankheit’; Kommerzialisierung der Inhalte, Reduzierung der Investitionen und Minimierung des journalistischen Personals sind die Folge. Jahrelang wurde versäumt, ihr altes Geschäftsmodell zu modernisieren. Zudem haben professionelles Unvermögen und ethisches Versagen von Journalisten das Vertrauen in die Berichterstattung erschüttert. Inzwischen führen ein US-Präsident und deutsche ‚Wutbürger’ sogar einen Krieg gegen die Medien. In diesem Buch wird rekonstruiert, wie es zu dieser Lage gekommen ist, und legitimiert, dass eine demokratische Gesellschaft (guten) Journalismus weiterhin braucht. Autonomie von ökonomischen Zwängen und Kompetenz der Akteure sind die Voraussetzung für sein Funktionieren. “p>

Politik in der Mediendemokratie


Author: Frank Marcinkowski,Barbara Pfetsch
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531917285
Category: Political Science
Page: 679
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Die Rolle der Massenmedien im politischen Prozess demokratischer Staaten ist seit einigen Jahren einem grundlegenden Wandel unterworfen. Presse, Hörfunk und Fernsehen wurden lange Zeit als weitgehend passive Vermittlungsinstanzen wahr genommen, die den Publizitätsinteressen demokratischer Politik in einer primär „dienenden“ Funktion gegenüber treten. Seit den 1990er Jahren werden die Massenmedien auch in den europäischen Demokratien als zunehmend „eigenmächtige“ Akteure und folgenreich institutionalisierter Handlungskontext demokratischer Politikherstellung erkennbar. Manche Autoren sprechen von der Entwicklung regelrechter „Mediendemokratien“. Dieser PVS-Sonderband bietet eine umfassende Bestandsaufnahme der Problemdiagnosen, Zustandsbeschreibungen und Wirkungsanalysen rund um die Mediendemokratie. Die Beiträge bilanzieren den Forschungsstand in einzelnen Bereichen der Politikwissenschaft einerseits und zeigen andererseits Fragestellungen und Perspektiven für künftige Forschungsbemühungen auf.