Rationalismus der Weltbeherrschung

Studien zu Max Weber
Author: Wolfgang Schluchter
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: History
Page: 318
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Die Entwicklung des okzidentalen Rationalismus

eine Analyse von Max Webers Gesellschaftsgeschichte
Author: Wolfgang Schluchter
Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 9783165415315
Category: Social Science
Page: 280
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Max Weber, Leidenschaft und Disziplin

Leben, Werk, Zeitgenossen
Author: Michael Sukale
Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 9783161472039
Category: Social Science
Page: 642
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English summary: This is the first study which brings together Weber's thought with his life and his predecessors and contemporaries. The author begins by explaining Weber's system in terms of meaning, value and power, discussing the basic terms of his theories and revealing his main theses. He then deals with Weber's life and works in chronological order, albeit with some unavoidable exceptions. Max Weber's talent for politics and its logic became apparent in his youth. After a nervous breakdown, he occupied himself with questions of value and the methodology of the social sciences as well as with his famous theory about the connection between Puritan ethics and capitalism. During the last ten years of his life, he turned to literature, music and the fine arts, wrote his famous works on economy and society, and did comparative sociological studies of the major religions of the world. German description: Dies ist die erste Gesamtdarstellung, die es unternimmt, Webers Leben, sein Werk und seine geistigen Wahlverwandtschaften zu seinen Zeitgenossen zu einem Ganzen zu vereinen. Dem Autor kommt es darauf an, Webers Werke auf dessen Grundprobleme zuruck zu beziehen: Die Frage nach dem Sinn des Lebens, die Frage nach den letzten Werten und die Frage nach Macht und Herrschaft in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft. Das lange einleitende Kapitel umreisst diese Grundprobleme, erortert kurz Webers Hauptthesen und Grundbegriffe und beschreibt die Wirkung, die Weber auf die ersten Generationen seiner Nachfolger hatte. Danach geht das Buch chronologisch vor und gliedert Webers Leben und Werk - bis auf wenige Ausnahmen - in verschiedene zeitliche Perioden. Weber begann in seinem Fruhwerk mit den ausseren Veranstaltungen der Menschen und beschrieb deren fortwahrende Kampfe in den Gebieten der Wirtschaft und des Rechts, der Politik und der Kultur; aber gegen Mitte und bis zum Ende seines Lebens beschaftigte er sich mehr und mehr mit der Fragmentierung des Lebens in einzelne Spharen und Teilbereiche und mit den Spannungen und Leidenschaften, die sich fur das Individuum ergeben und die in dessen Erotik und religiosen Uberzeugungen zum Ausdruck kommen. Schliesslich beschrieb er die gesamte Entwicklung der westlichen Kultur als einen intellektuellen und soziookonomischen Rationalisierungsprozess, der die Menschen, wie er meinte, in ein stahlhartes Gehause der Disziplinierung und des Zwanges fuhre.Dem Autor lag daran, Weber, seine Familie und Freunde, sowie seine Vorganger und Zeitgenossen moglichst direkt zum Leser sprechen zu lassen. Er benutzt daher auch Webers Briefe, um durch ihre sorgfaltige Interpretation den Bezug Webers zu seiner Zeit herauszuarbeiten. An einigen Stellen hat er die wortliche Nachschrift eines Gesprachs eingeflochten oder einige intime Einzelheiten aus Webers Leben erzahlt, um die Spannung zu erhohen, und an vielen Stellen vergleicht er Weber mit einem oder mehreren Vorgangern oder Zeitgenossen, um wichtige Querverbindungen sichtbar zu machen. Das Buch ist so aufgebaut, dass einzelne Kapitel und auch einzelne Abschnitte gesondert lesbar sind. Eine auf den neuesten Stand gebrachte Bibliographie und eine ausfuhrliche Zeittafel sind beigegeben.

Max Weber und die Globalisierung der Moderne


Author: N.A
Publisher: Tenea Verlag Ltd.
ISBN: 3865040268
Category:
Page: 260
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Der Wille zur Herrschaft und der Hunger nach Glück

Max Webers Werk aus der Sicht der Kritischen Theorie
Author: Brigitte Hommerich
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322886883
Category: Philosophy
Page: 160
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Max Weber-Handbuch

Leben – Werk – Wirkung
Author: Hans-Peter Müller,Steffen Sigmund
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3476053083
Category: Philosophy
Page: 425
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Zum 150. Geburtstag des Begründers der modernen Soziologie. Max Webers Denken reicht über die Grenzen der Disziplinen hinaus. Mit den Schriften zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte von Antike und Mittelalter, zur Sozial-, Politik- und Wirtschaftsverfassung Deutschlands und Europas sowie zur Wissenschaftslehre und Religionssoziologie erfasst das Handbuch alle wichtigen Werke. Die Diskussion Weber heute zeigt sein Werk im Spiegel der Themen des 21. Jahrhunderts: Nationalstaat, Bürgerlichkeit, Säkularisierung, Arbeit und Beruf.

Die Transformation von Staatlichkeit

Europäisierung und Bürokratisierung in der Organisationsgesellschaft
Author: Michael Felder
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322868893
Category: Political Science
Page: 261
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Die Arbeit zielt auf die Rückgewinnung einer herrschaftskritischen Perspektive: Entgegen gängiger Vorstellungen wird die These vertreten, daß die beiden zentralen Merkmale der aktuell stattfindenden Transformation von Staatlichkeit, die Ökonomisierung der Verwaltung und die Internationalisierung des Staates, nicht zu einer Enthierarchisierung und zu neuen flexiblen Formen des Regierens, sondern zu einem neuen Bürokratisierungsschub führen.

Demokratische Sozialpolitik

zur Radikalisierung des Demokratieprinzips
Author: Hans P. Widmaier
Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 9783161471803
Category: Business & Economics
Page: 276
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English Summary: Democratic social policy is presently being confronted with the authoritarian methods of social policy which evolved in 19th century Western Europe. In this context, the author develops the theory that the relevant social question of today is actually the question of democracy. Against the neoclassical theory of political institutions, Widmaier gives a philosophical and theoretical framework for developing a dialogue. Democracy is seen as a way of life, as a not yet completed project and as a process of discovery in dialogue. For Widmaier, self-organization can be used as a means of learning democratic behaviour. The model drawn up by the author also demonstrates the development of social needs as well as alternatives to a bureaucratic government of social policy. German Description: Hans Peter Widmaier erortert die Demokratie als Lebensform und als Regierungsform, die auf einer Basis des Dialogs beruht. Wie kann das Volk durch eine demokratische Sozialpolitik wieder an Souveranitat gewinnen? Als Antwort entwickelt er ein Modell des Dialogs, das im Gegensatz zu den zahlreichen 'Okonomiken' auf einer positiven Anthropologie und der Integration theoriegeschichtlicher Elemente der Demokratietheorie basiert. Hierzu skizziert er die abendlandische Sonderentwicklung und stellt folgende Deutungen Max Webers gegenuber: einmal die Zweckrationalitat und das 'Teufel-Beelzebub-Dilemma' sowie zum anderen die Determinanten des selektiven Musters gesellschaftlicher Rationalisierung. Hans Peter Widmaier erklart die soziale Frage als zentrales Thema der Demokratie in der Gegenwart. Kritisch setzt er sich mit der Burokratisierung sozialer Prozesse, ihrer historischen Entwicklung, Verrechtlichung und Okonomisierung auseinander. Er analysiert die Neue Politische Okonomie und erortert, ob es Wege aus dem burokratischen 'Gehause der Horigkeit' gibt und sich durch Selbstorganisation Gegenkrafte entfalten konnen. Gemeinschaftshandeln ohne Herrschaftsausubung wird an verschiedenen Logik-Modellen dargestellt. Im Kapitel zur demokratischen Sozialpolitik stellt Hans Peter Widmaier zwei Paradigmen einander gegenuber und formuliert die dialogische Sozialpolitik als Prufstein der Demokratie. Im Rahmen der extensiven und intensiven Radikalisierung des Demokratieprinzips versteht er Demokratie als offenes Projekt und vertritt die These, dass in heutiger Zeit mehr Demokratie gewagt werden muss.

23. Deutscher Soziologentag 1986

Sektions- und Ad-hoc-Gruppen
Author: Jürgen Friedrichs
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322835170
Category: Social Science
Page: 806
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Kontinuum und Proprium

Studien zur Sozial- und Rechtsgeschichte des Alten Orients und des Alten Testaments
Author: Eckart Otto
Publisher: Otto Harrassowitz Verlag
ISBN: 9783447038355
Category: Religion
Page: 380
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Zur Politik im Weltkrieg

Schriften und Reden 1914-1918
Author: Max Weber
Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 9783168447528
Category: Germany
Page: 864
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Einführung in die „Protestantische Ethik“ Max Webers


Author: Friedhelm Guttandin
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322872947
Category: Social Science
Page: 228
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Diese Einführung in die "Protestantische Ethik" rekonstruiert Max Webers Fragestellung, seine Methode und Argumentationsstrategie sowie seine Antworten auf Kritiken. Daneben skizziert der Abschnitt über "Ökonomie, Politik und Religion im Mittelalter und die Anfänge der Reformation" Grundzüge einer von Weber zwar geplanten, aber nicht durchgeführten Untersuchung über die materiellen Voraussetzungen für die Entstehung der protestantischen Ethik. Abschließend wird eine bislang weitgehend vernachlässigte Problemstellung Webers, auf welche - paradoxe - Weise nämlich Ideenkomplexe wie die protestantische Ethik wirksam werden, erläutert.

Max Weber

Eine Einführung in Leben, Werk und Wirkung
Author: Dirk Kaesler
Publisher: Campus Verlag
ISBN: 359342312X
Category: Fiction
Page: 332
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Max Weber (1864 – 1920) zählt zu den einflussreichsten Denkern des 20. Jahrhunderts. Seine Hypothesen, Begriffe und Methoden sind bis heute wichtige Bezugspunkte im sozialwissenschaftlichen Studium. Der Band führt in die zentralen methodologischen Positionen Webers ein, rekurriert auf Biografie und Werkgeschichte und stellt Webers wichtigste Arbeiten auf den Gebieten unter anderem der Wirtschaftsund Sozialgeschichte sowie der Herrschafts-, Rechts- und Religionssoziologie vor. »Wer sich schnell und zuverlässig über Leben, Werk und Wirkung Webers informieren will, dem steht die vorzügliche Einführung Dirk Kaeslers zur Verfügung.« Wilhelm Hennis, FAZ

Okzidentaler Rationalismus nach Max Weber


Author: Uwe Lammers
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638370534
Category: Social Science
Page: 10
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,5, Universität Hamburg, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Max Weber war kein Soziologe im eigentlichen Sinne. Eher könnte man ihn als Universalgelehrten protestantisch- lutherischer Prägung des Berliner Großbürgertums im ausgehenden 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts bezeichnen. Zu dessen Weltbild gehörte ein Glaube an staatliche Autorität sowie an den Liberalismus. 1 Um den Menschen Karl Emil Maximilian Weber besser interpretieren zu können, ist es von Bedeutung, sich seinen frühen Lebensweg kurz anzuschauen. Dazu gehören u.a. das Studium der Rechtswissenschaften, Nationalökonomie, Agrargeschichte, Philosophie und Theologie. Examen, Promotion sowie Habilitation (1891) schloss Weber als Jurist ab. Zu den weiteren frühen Stationen des jungen Weber gehören u.a. die Mitgliedschaft zu einer studentischen Burschenschaft sowie eine Ausbildung zum Reserveoffizier der Armee. Erst 1909, als Mitbegründer der Deutschen Gesel lschaft für Soziologie (DGS), nannte Weber sich selbst Soziologe, jedoch dies auch nur hall bherzig. 2 Im Kontext der Industrialisierung und Kapitalisierung seiner Zeit lässt sich nun sein Denken besser einordnen und in Reihenfolge bringen zu den wohl bekanntesten Begriffen seiner Prägung: neben dem der protestantischen Ethik nämlich ebenso den der Rationalisierung und des Rationalismus. Obgleich die Begriffsdefinitionen Rationalisierung und Rationalismus auch bei Weber selbst nicht eindeutig festgelegt sind. 3 „Schicksal unserer Zeit“ nannte Weber es selbst oft und gebrauchte es als Oberbegriff für eine Entzauberung der Welt. Bürokratisi erung, Industrialisierung, Spezialisierung, Versachlichung oder auch Entmenschlichung usw. wurden Schlagworte dieses Kontextes der Epoche des Rationalismus. 4

Das Weber-Paradigma

Studien zur Weiterentwicklung von Max Webers Forschungsprogramm
Author: Gert Albert,Agathe Bienfait,Steffen Sigmund,Claus Wendt
Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 9783161488269
Category: Social Science
Page: 406
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English summary: This volume is based on a colloquium held in April 2003 in Heidelberg. In their articles, the authors' goal is to establish Max Weber's research program as an independent and productive Weber paradigm apart from the other dominant approaches in the social sciences. The meeting of scholars whose backgrounds are in completely different disciplines resulted in a collection of essays which, due to their productive variety of subjects and approaches, provide a fundamental guideline to the paradigmatic consolidation of Weber's thinking. German description: ... Der vorliegende Band zeigt gerade in der Vielfalt der Themenbereiche, aber auch in der Varietat der Anknupfungs- und Abgrenzungspunkte zum Weber-Paradigma die Fruchtbarkeit des Ansatzes von Max Weber weit uber den Bereich einer eng verstandenen Soziologie hinaus. Fur besonders wichtig halte ich die daraus hervorgehenden Hinweise zu einer Wiedergewinnung einer Einheit der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften auf hoherem Niveau, d.h. unter Anerkenntnis fachwissenschaftlicher Ausdifferenzierungsprozesse in den letzten hundert Jahren. Gerade in diesem Sinne ist Max Weber auch und gerade heute noch ein besonders bedeutender Sozialwissenschaftler und daher gerade in methodischer Hinsicht sehr viel moderner als viele seiner gegenwartigen Kritiker. Hans G. Nutzinger in Kolner Zeitschrift fur Soziologie und Sozialpsychologie, H 4 (2004), S. 747-751

Der lautere Beweggrund und das zerstörte Malepart


Author: Herrmann von Gauvain
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category:
Page: 296
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Der Kompetenz-Konflikt Obertribunal-Twesten. Ein rechts-philosophischer Beitrag


Author: Herrmann von Gauvain
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category:
Page: 73
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Gesellschaftssysteme der Gegenwart

Politökonomische Systemanalysen im internationalen Kontext
Author: Wilfried Röhrich
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322937348
Category: Social Science
Page: 236
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"(...) Der Vorteil des von Röhrich vorgelegten Bandes liegt in der konsequenten Durchführung eines Ansatzes, der strukturelle Unterschiede von Gesellschaftssystemen vor gleichen Kategorien sichtbar werden läßt. Es entsteht ein differenziertes Weltbild, weil der Ansatz nicht zu eng ist und auch nicht mechanisch angewendet wird. Er ist offen für die Einbeziehung der 'Besonderheiten' der einzelnen Länder (...)" Ernst Küper, PVS-Literatur, 2/1986

Interessen, Ideen und Institutionen


Author: N.A
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322943526
Category: Social Science
Page: 300
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Ideen, Interessen und Institutionen markieren drei Zugänge zur Strukturanalyse des menschlichen Zusammenlebens: Ideen sind der Ausdruck für die Wertbezogenheit des menschlichen Handelns, Interessen bestimmen die Richtung des sozialen Handelns, Institutionen verleihen diesem Dauer und Verbindlichkeit. Aus den Spannungsverhältnissen zwischen Ideen, Interessen und Institutionen erheben sich Struktur und Dynamik sozialer Ordnungen. Aus diesem Ansatz, der in der Tradition der Soziologie Max Webers liegt, werden die Rollen der Intellektuellen, die Ausbildung von Subkulturen, Schichten und Klassen, die Bedeutung der Institutionen für soziale Stagnation und sozialen Wandel und der Nationalstaat als Ordnungsidee analysiert.

Neuer Mensch und kollektive Identität in der Kommunikationsgesellschaft


Author: Gerhard Preyer
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531914715
Category: Social Science
Page: 392
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Die Soziologie der Gegenwartsgesellschaft erkennt zunehmend die Bedeutung der kollektiven Identitäten und korrigiert die klassische Modernisierungstheorie. Sie erkennt, dass Moral wenig zu regeln vermag, da sie auf Konflikt angelegt ist. Die soziologische Forschung führt uns immer mehr vor Augen, dass wir den kollektiven Gefühlen nicht entgehen können. Sie belegt zudem die Klugheit der Selbststeuerung sozialer Systeme gegenüber ihrer staatlichen Übersteuerung. Soziologische Aufklärung trägt zu der Einsicht bei, dass sich auch der genoptimierte Neue Mensch den elementaren Prozessen des sozialen Lebens und den kollektiven Identitäten nicht entziehen könnte. Die Beiträge werfen auch ein Licht auf die Grenzen der Kommunikation, die durch die Kommunikationsgesellschaft selbst hervorgebracht werden. Der Band ist dem Gedenken an Karl Otto Hondrich (1937-2007) gewidmet, dessen Soziologie uns dafür sensibilisiert, im Zeitalter der Globalisierung und Hybridisierung die Dominanz der lokalen, regionalen und ethnischen Herkunftswelten nicht zu übersehen.