Journalismus als Kultur

Analysen und Essays
Author: Wolfgang Duchkowitsch,Fritz Hausjell,Walter Hömberg,Arnulf Kutsch,Irene Neverla
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322873161
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 302
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"Journalismus als Kultur" bezeichnet eine Sichtweise, in der Journalismus als gesellschaftliche und kulturelle Leistung der Moderne verstanden wird. Die Betrachtung des Gegenstandes ist weder an eine bestimmte Gesellschaftstheorie gebunden, noch mit bestimmten Methoden verknüpft, und außerdem nicht von akademischen Fachgrenzen beengt. Die Aufgabe, Journalismus als Kultur zu analysieren, bedarf des historischen Bewußtseins ebenso wie der aktuellen empirischen Befunde. Sie steht nicht zuletzt im lebendigen Dialog mit ihrem Gegenstand, dem Journalismus selbst. Diese Pluralität des Erkenntnisstandpunktes schlägt sich in den Beiträgen dieses Bandes nieder. Der Band ist Professor Dr. Wolfgang R. Langenbucher aus Anlaß seines 60. Geburtstages gewidmet.

Journalismus Als Kultureller Prozess

Zur Bedeutung Von Journalismus in Der Mediengesellschaft. Ein Entwurf
Author: Margreth Lünenborg
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 9783531144627
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 238
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Was macht heute Journalismus innerhalb der Mediengesellschaft aus? Dieser Frage nähert sich die Arbeit theoretisch und bearbeitet dabei zahlreiche Aspekte, die für das journalistische Handeln unmittelbar bedeutsam sind. Journalismus lässt sich in seiner Bedeutung für die Gesellschaft nur verstehen, wenn Medienproduktion, journalistischer Medientext und der Prozess der Rezeption integral als Bestandteil der Journalistik erkannt werden. Mit diesem Ansatz unterscheidet sich eine kulturtheoretisch orientierte Journalistik grundlegend von anderen kommunikatorzentrierten Konzepten.

Handbuch Journalismustheorien


Author: Martin Löffelholz,Liane Rothenberger
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531189662
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 724
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Das Handbuch Journalismustheorien bietet einen systematischen Überblick über die Theorien des Journalismus. Die Beiträge sind in thematische Blöcke gegliedert und ermöglichen so einen schnellen Einstieg in den jeweiligen Theoriekomplex. Das Studienbuch schafft eine verständliche Orientierung über die Grundlagen, Entwicklungsstränge, Konzepte und Problemfelder der Journalismustheorien und beschreibt darüber hinaus theoretische Ansätze zu den Interrelationen des Journalismus mit anderen Bereichen wie Öffentlichkeitsarbeit, Politik oder Sport.

Journalistik

Grundlagen eines organisationalen Handlungsfeldes
Author: Klaus-Dieter Altmeppen,Klaus Arnold
Publisher: Walter de Gruyter
ISBN: 3486719432
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 222
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Neue Medien und Technologien, neue Organisationsformen und Arbeitsabläufe, aber auch verschärfte Konkurrenz und Qualitätsprobleme: Der Journalismus in unserer Gesellschaft ist ein hochdynamischer Bereich, der seit einigen Jahren starken Veränderungen unterworfen ist. In diesem einführenden Lehrbuch der Journalistik werden Herausbildung und Evolution des Journalismus, seine aktuellen Strukturen und Konzepte sowie Zukunftsperspektiven und Herausforderungen analysiert. Als roter Faden dient dabei die Betrachtung des Journalismus als organisatorisches Handlungsfeld, in dem übergreifende Strukturen und soziales Handeln ineinander greifen. Thematisiert werden redaktionelle Strukturen und Produktionsprozesse, Arbeitsroutinen und soziale Praktiken, Technologien und Methoden sowie journalistische Eliten und das Management im Journalismus. Da Journalismus nicht in einem leeren Raum operiert, sind weitere Punkte seine Einbettung in Medienbetriebe, ökonomische und politische Einflüsse, sein Verhältnis zur Public Relations und die kulturelle Bedingtheit des Journalismus.

Methoden der Journalismusforschung


Author: Olaf Jandura,Thorsten Quandt,Jens Vogelgesang
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531931318
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 378
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Die Journalismusforschung kann auf eine lange Tradition empirischer Forschung zurückblicken: Ob Gatekeeperforschung, Studien zu Nachrichtenwerten, Agenda Setting oder redaktionelle Beobachtungen - empirische Arbeiten zum Journalismus haben die kommunikationswissenschaftliche Forschung nachhaltig geprägt. Der vorliegende Band wirft einen differenzierten Blick auf die Methoden der Journalismusforschung entlang der Phasen des Forschungsprozesses. Betrachtet werden grundlegende methodische und methodologische Aspekte der Journalismusforschung, teilweise vermittelt über konkrete empirische Studien, die sich mit dem Thema 'Journalismus' aus unterschiedlichen Perspektiven beschäftigen. Forschungsdesigns und Instrumente der empirischen Studien werden dabei unter klarer Zurückhaltung der Ergebnisdarstellung präsentiert, um den Blick für die methodischen Gesichtspunkte zu schärfen.

Handbuch Journalismustheorien


Author: Martin Löffelholz,Liane Rothenberger
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531189662
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 724
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Das Handbuch Journalismustheorien bietet einen systematischen Überblick über die Theorien des Journalismus. Die Beiträge sind in thematische Blöcke gegliedert und ermöglichen so einen schnellen Einstieg in den jeweiligen Theoriekomplex. Das Studienbuch schafft eine verständliche Orientierung über die Grundlagen, Entwicklungsstränge, Konzepte und Problemfelder der Journalismustheorien und beschreibt darüber hinaus theoretische Ansätze zu den Interrelationen des Journalismus mit anderen Bereichen wie Öffentlichkeitsarbeit, Politik oder Sport.

Das politische Bild

Fotojournalismus und Pressefotografie in Theorie und Empirie
Author: Elke Grittmann
Publisher: Herbert von Halem Verlag
ISBN: 3869623004
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 504
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Fotografien, seit fast 100 Jahren fester Bestandteil der Berichterstattung in der Presse, haben seit den 1990er Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Unter zunehmendem Konkurrenzdruck, deutlichem Leserschwund und im Zuge der Digitalisierung haben die Zeitungsverlage verstärkt auf Fotos als so genannte "Eye Catcher" gesetzt. Diese scheinbare Oberflächlichkeit hat der Pressefotografie vor allem in der politischen Kommunikationsforschung erhebliche Kritik eingebracht: Alte Topoi von der "Bilderflut", der "Informationslosigkeit" und vom "Zerfall einer rational-argumentativen Sprachkultur" prägen die Diskussion. Die wissenschaftliche Aufarbeitung steht jedoch erst am Anfang und verläuft sich in den Bruchstellen zwischen den Fachgrenzen. Angesichts dieser Situation hat sich die vorliegende Arbeit zum Ziel gesetzt, eine theoretische Fundierung und empirische Analyse zu leisten, die die Strukturen und Strategien der Pressefotografie als Teilbereich des Foto-Journalismus systematisch offen legt und insbesondere die pressefotografische Politikberichterstattung in den Blick nimmt. Für den Bereich des Fotojournalismus und der Pressefotografie wird zunächst ein Überblick über die bisherigen Forschungsansätze und -ergebnisse in Kommunikations-, Kultur- bzw. Bild- und Politikwissenschaft gegeben, der sich auch speziell auf die Politikberichterstattung bezieht. Pressefotografie ist eindeutig durch inhaltliche Konventionen und routinisierte Darstellungsweisen wie bildästhetische Gestaltungskriterien geprägt. In Anknüpfung an den Konstruktivismus, an kunstwissenschaftliche Bildtheorien und die Systemtheorie wird ein theoretischer Rahmen entwickelt, durch den sich diese spezifischen Strategien des Fotojournalismus bzw. der Pressefotografie als Teilsystem des Journalismus als "Programme" begreifen und beschreiben lassen.

Medien in Kulturkonflikten - Der Journalist als kultureller Vermittler?

Auslandsberichterstattung in Kulturkonflikten zwischen Anspruch und Wirklichkeit am Beispiel der Salman-Rushdie-Affäre
Author: Silvia Stillert
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638918564
Category:
Page: 56
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: 2,3, Freie Universitat Berlin (Otto-Suhr-Institut fur Politikwissenschaften), Veranstaltung: Entwicklungsjournalismus zwischen Anspruch und Wirklichkeit - Die Rolle der Medien im Rahmen von Konflikten und Friedenskonsolidierung, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Ausland' muss knallen - dramatisch oder bunt." Dieses Zitat stammt von Sonia Mikich, ARD-Auslandskorrespondentin und Redaktionsleiterin des Politmagazins Monitor," die in ihrem Vortrag Geistige Provinzialisierung" eine Trivialisierung der Auslandsberichterstattung beklagt und an die Aufgabe des Auslandsjournalisten als Augenzeuge appelliert. Friedens-Journalismus ist friedens- und konfliktorientiert, d.h. er [u.a. Anm.] berichtet (...) bevor es zu Gewalt kommt." Der Friedensforscher Johann Galtung hat Kriterien fur eine friedens- und gewaltorientierte Berichterstattung in Konflikten aufgestellt. Das Konzept Galtung's offeriert eine Moglichkeit, wie der Journalist Konfliktverlaufe positiv im Sinne einer vermeintlichen Losung beeinflussen konnte. Diese beiden Zitate werfen einen Blick auf Auslandsberichterstattung in Konflikten bzw. uber Konflikte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Fur den Journalisten ist es immer ein Balanceakt zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Er muss Faktoren wie Quoten- und Aktualitatsdruck seiner Heimatredaktion, das Zuschauerinteresse, die Moglichkeiten vor Ort, die sowohl personlich als auch beruflich beeinflusste Definition seiner Berufsrolle u.v.m. miteinander in Einklang bringen. Eine besondere Bedeutung kommt dem Journalisten daruber hinaus in Kulturkonflikten zu, wo er in seiner Mittlerstellung zusatzlich als Ubersetzer der Kulturen fungieren muss. Medien in Kulturkonflikten - darauf wird die Autorin nachstehender Arbeit ihr Augenmerk richten: Der Auslandsjournalist in Kulturkonflikten ist kultureller Vermittler. Diese The

Kulturjournalismus

Medien, Themen, Praktiken
Author: Stefan Lüddemann
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531196502
Category: Social Science
Page: 147
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Der Kulturjournalismus befindet sich im Umbruch. Das klassische Feuilleton steht unter Begründungsdruck, gleichzeitig wachsen Formate und Zuständigkeiten des Kulturjournalismus. Das vorliegende Buch gibt einen aktuellen Überblick über ein zentrales Feld der medialen Arbeit. Die Darstellung reflektiert Kultur- und Rollenverständnis von Kulturjournalisten, verortet Kulturjournalismus im Beziehungsgefüge zwischen Kulturinstitutionen und Rezipienten. Im Blickpunkt stehen Beispiele gelungener Praxis und die Frage: Wie plant und schreibt man eigentlich guten Kulturjournalismus?

Kultur - Medien - Macht

Cultural Studies und Medienanalyse
Author: Andreas Hepp,Rainer Winter
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531906682
Category: Social Science
Page: 468
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Für die dritte Auflage wurden die Beiträge nicht nur überarbeitet und aktualisiert, sondern auch durch eine Reihe von fundierten Aufsätzen renommierter Autorinnen und Autoren ergänzt, um aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen

Lückenpresse

Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten
Author: Ulrich Teusch
Publisher: Westend Verlag
ISBN: 3864896479
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 224
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Die etablierten Medien stecken in einer massiven Glaubwürdigkeitskrise. Teile des Publikums proben den Aufstand, öffentliche und veröffentlichte Meinung driften auseinander. Nicht nur hierzulande, auch in vielen anderen Ländern geraten die angeblichen Leitmedien unter Beschuss. Stein des Anstoßes sind die Inhalte - Stichwort "Lügenpresse". Doch sind Lügen wirklich das Problem? Ulrich Teusch stellt zwei andere, weit gravierendere Faktoren ins Zentrum seiner Analyse: die Unterdrückung wesentlicher Informationen und das Messen mit zweierlei Maß. Beide Defizite sind in unserem Mediensystem strukturell verankert. Wenn sich daran nichts ändert, wird sich das Siechtum der Mainstreammedien fortsetzen. Und der Journalismus, wie wir ihn kannten, wird bald der Vergangenheit angehören.

Journalismustheorie: Next Generation

Soziologische Grundlegung und theoretische Innovation
Author: Klaus-Dieter Altmeppen,Thomas Hanitzsch,Carsten Schlüter
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531904019
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 451
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Journalismus ist heute ein theoretisch gut durchdrungenes Forschungsfeld. Denoch sind einige zentrale sozialwissenschaftliche Konzepte bislang nur wenig reflektiert worden. Dies trifft insbesondere auf die Begriffe „Handeln“, „Rationalität“, „Akteurkonstellationen“, „Milieus“ und „Lebensstile“, „Kapital-Feld-Habitus“, „Organisation“, „Interaktion“, „Netzwerke“ und „Macht“ zu. Der Band „Journalismustheorie: Next Generation“ will diese Lücke schließen, indem führende Soziologen gemeinsam mit Journalismusforschern ausgewählte, bislang nur unzureichend berücksichtigte sozialwissenschaftliche Ansätze in die aktuelle Diskussion einbringen und ihr Innovationspotenzial für die Journalismustheorie aufzeigen.

Journalismustheorie: Next Generation

Soziologische Grundlegung und theoretische Innovation
Author: Klaus-Dieter Altmeppen,Thomas Hanitzsch,Carsten Schlüter
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531904019
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 451
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Journalismus ist heute ein theoretisch gut durchdrungenes Forschungsfeld. Denoch sind einige zentrale sozialwissenschaftliche Konzepte bislang nur wenig reflektiert worden. Dies trifft insbesondere auf die Begriffe „Handeln“, „Rationalität“, „Akteurkonstellationen“, „Milieus“ und „Lebensstile“, „Kapital-Feld-Habitus“, „Organisation“, „Interaktion“, „Netzwerke“ und „Macht“ zu. Der Band „Journalismustheorie: Next Generation“ will diese Lücke schließen, indem führende Soziologen gemeinsam mit Journalismusforschern ausgewählte, bislang nur unzureichend berücksichtigte sozialwissenschaftliche Ansätze in die aktuelle Diskussion einbringen und ihr Innovationspotenzial für die Journalismustheorie aufzeigen.

Theorien des Journalismus

Ein diskursives Handbuch
Author: Martin Löffelholz
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322970914
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 578
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Gerade in der Informationsgesellschaft besitzt der Journalismus erhebliche Relevanz. Vor diesem Hintergrund hat sich die Journalismustheorie in den letzten Jahren stark verändert: Die theoretische Diskussion ist facettenreicher, differenzierter - und unüberschaubarer - geworden. Das Handbuch "Theorien des Journalismus" liefert eine verständliche Orientierung über die Grundlagen, Entwicklungsstränge, Konzepte und Problemfelder der Journalismustheorie. Zusätzlich zu den mehr als 20 Originalbeiträgen enthält das Handbuch Auszüge aus "klassischen" früheren Veröffentlichungen zur Journalismustheorie.

Qualitätsvorstellungen im Journalismus als Reproduktion des herrschenden Klassengeschmacks

Eine Analyse gängiger Qualitätsvorstellungen in Tageszeitungen im Hinblick auf Pierre Bourdieu
Author: Manuela Beyer
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640359402
Category:
Page: 68
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Universitat Leipzig (Institut fur Journalistik), Veranstaltung: Wie individuell ist Qualitat, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Arbeit wird auf Grundlage von Bourdieu argumentiert, dass gangige Vorstellungen von Qualitat im Journalismus keineswegs wissenschaftlich herzuleiten sind, sondern vor allem die Qualitatsvorstellungen kultureller Eliten reproduzieren. Es wird zunachst gezeigt, dass Qualitatsdefinitionen im Journalismus immer einem subjektiven Einfluss, sprich Geschmack, unterliegen. Auf Basis von Bourdieus "Die feinen Unterschiede - Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft" wird veranschaulicht, dass dieser scheinbar individuelle Geschmack so individuell nicht ist, da er stets im sozialen Milieu begrundet liegt. Diese Analyse wird in der Hausarbeit auf das Medium Tageszeitung angewendet. Mithilfe Bourdieus lasst sich schliesslich erklaren, wo der Unterschied von Qualitatszeitung und Boulevardzeitung primar seinen Ursprung hat: gesellschaftliche und kulturelle Eliten geben die dominanten Vorstellungen von gutem Geschmack vor und verwehren den Massen den Zugang zu dieser legitimen Kultur. Doch dieser Zustand darf nicht absolut gesehen werden: Die Definition des legitimen Geschmacks ist bestandigem Wandel unterworfen und ist Schauplatz von Definitionskampfen der herrschenden Klassen (vgl. Bourdieu 1993: 367f). Zum Schluss werden daher einige emanzipatorische Ansatze der Qualitatsforschung vorgestellt, die es noch nicht in den medienwissenschaftlichen Mainstream geschafft haben. Sie beziehen die Bedurfnisse aller Rezipienten, nicht nur der hochgebildeten Eliten, stark in ihre Vorstellungen von journalistischer Qualitat mit ein, ohne dabei aber journalistische Qualitat nur auf okonomische zu reduzieren."

Journalismus - eine Profession?


Author: Juliane Matthey
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638621847
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 23
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung „Bei kaum einem Thema der [...] Kommunikationswissenschaft wird dermaßen mit Nebelkerzen ge-worfen wie bei der Diskussion über Sinn und Unsinn journalistischer Professionalisierung“, schrieb Siegfried Weischenberg 1995 über die so genannte „Professionalisierungsdebatte“. Sie entstand aus den Bemühungen, die Journalisten gegenüber äußeren Einflüssen zu stärken und ihre Handlungsweisen zu legitimieren - durch eine Professionalisierung des Journalismus. Hierbei taten sich zwei Fragen auf: Ist der Journalismus eine Profession? Sind diese „Leute“, die nicht einmal eine geregelte Ausbildung eint, „die über alles reden, weil sie nichts verstehen“ Professionelle? Und wenn sie es nicht sind, was muss getan werden, um den Journalismus zu mehr Professionalität zu verhelfen? Zu diesen Fragen sind zahlreiche, unterschiedlichste Überlegungen angestellt worden, von denen einige in der vorliegenden Arbeit vorgestellt werden sollen. Erleichtert wird die Lösung des Problems auch nicht gerade dadurch, dass kein Konsens über die Bedeutung sowie den Umfang von „Profession“ existiert; dass „der sozialwissenschaftlichen Berufsforschung [...] die Begriffe ,Profession‘ und ,Professionalisierung‘ alles andere denn präzise“ sind. 3 Hier wird schnell klar, dass der Titel dieser Arbeit „Journalismus - eine Profession?“ unmöglich eindeutig beantwortet werden kann. So wird es im Folgenden bei der Präsentation verschiedener Ansichten bleiben, die schließlich in eine Art Kompromiss münden sollen. Nach einem kurzen Definitionsvorschlag zur „Profession“ wird in dieser Arbeit ein Abriss über einige in der Debatte der Siebzigerjahre vorgebrachte Argumentationsstränge gegeben. Anschließend werden einige Schemata vorgestellt, mit deren Hilfe derer Berufe als - mehr oder weniger - professionell identifiziert werden können. Anhand eines beispielhaft herausgegriffenen Schemas wird gut ersichtlich, inwieweit der Journalismus in diesem Sinne als professionell angesehen werden kann. Im Anschluss werden die Ergebnisse einer Studie von Hans Mathias Kepplinger und Inge Vohl vorgestellt, die sich dieser Frage auf empirischer Basis nähern. Ergänzt werden soll dies durch einige theoretische Überlegungen. Abschließend soll erörtert werden, ob es überhaupt erstrebenswert ist, den Journalismus zu professionalisieren - eine Frage, die in der Professionalisierungsdebatte der Siebzigerjahre noch eher nebensächlich blieb und zu teils überraschenden Ergebnissen führt. [...9

Medien& Zeit


Author: N.A
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: Communication
Page: N.A
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Journalismus und Öffentlichkeit

Eine Profession und ihr gesellschaftlicher Auftrag
Author: Tobias Eberwein,Daniel Müller
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 9783531157597
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 560
View: 1205
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Journalismus als soziales System

Geschichte, Ausdifferenzierung und Verselbständigung
Author: Bernd Blöbaum
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322942066
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 356
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Dieser Band beschreibt Journalismus als Funktionssystem der modernen ausdifferenzierten Gesellschaft. Mit den Instrumenten System- und Differenzierungstheorie läßt es sich als ein eigenständiger sozialer Bereich konzipieren, der im Zuge des gesellschaftlichen Wandels entsteht, um aktuelle Informationen zur öffentlichen Kommunikation zu vermitteln. Der Autor zeichnet die Geschichte des Journalismus im Kontext von politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen nach und erläutert die Genese,Ausdifferenzierung und Verselbständigung des modernen Journalismus in den Strukturbereichen journalistische Organisation, journalistische Rollen und journalistische Programme. Das Verhältnis von Journalismus, Öffentlichkeit und Gesellschaft erweist sich dabei als offene Dreierbeziehung.

Körpersprache in italienischen Printmedien


Author: Susanne Beck
Publisher: Frank & Timme GmbH
ISBN: 3865962580
Category:
Page: 187
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