Orient - Orientalistik - Orientalismus

Geschichte und Aktualität einer Debatte
Author: Burkhard Schnepel,Gunnar Brands,Hanne Schönig
Publisher: transcript Verlag
ISBN: 3839412935
Category: Social Science
Page: 312
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Dass der Orient eher ein Konstrukt des Westens als eine eigenständige geographische Einheit darstellt, ist seit den Debatten, die Edward Saids wirkmächtiges Buch »Orientalismus« ausgelöst hat, bekannt. Dieser interdisziplinäre Band untersucht die gegenseitigen Beeinflussungen und dialektischen, auch imaginativen Austauschbeziehungen zwischen »Orient« und »Okzident« im geschichtlichen Rückblick. In den Fokus der Beobachtungen und Analysen geraten dabei zugleich die gegenwärtigen Prozesse der »Orientalisierung« - aber auch der »Auto-Orientalisierung« und »Okzidentalisierung« - in einer sich stets weiter globalisierenden, postkolonialen Welt. Mit Beiträgen u.a. von Édouard Conte, Anton Escher, Karl-Heinz Kohl, Fritz W. Kramer und Birgit Schäbler.

Saids Orientalismus und die Historiographie der Moderne: Der ?ewige Orient? als Konstrukt westlicher Geschichtsschreibung


Author: Bernd Adam
Publisher: Diplomica Verlag
ISBN: 3842863179
Category: History
Page: 108
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Das Konzept des Orientalismus geht auf Edward Wadie Said zurck. Dieser z„hlt zu den bedeutendsten Kulturwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts. Seine Bekanntheit und sein akademischer Ruhm sind vor allem in seinem erstmals 1978 erschienenen Werk ?Orientalism? begrndet, in dem er sein Konzept des Orientalismus entwickelte und der ™ffentlichkeit pr„sentierte. Was ?Orientalism? eine solch immense Resonanz bescherte, sind zum einen die zahlreichen Berhrungspunkte die Saids Konzept des Orientalismus mit vielen akademischen Fachbereichen aufweist, zum anderen aber auch die bis heute groáe Aktualit„t der Thematik in den Medien. Die Bandbreite, die Said mit Orientalism abzudecken vermochte, hat auch dazu gefhrt, dass man bis heute in einer Arbeit ber die Repr„sentation des Orients oder ber ?das Andere? nicht daran vorbeikommt, Saids Thesen miteinzubeziehen. Dies gilt selbstverst„ndlich auch fr den Fachbereich der Historiographie. Ziel dieses Buches ist es daher aufzuzeigen, inwiefern Saids Konzept des Orientalismus und die moderne Historiographie miteinander verbunden sind, wie sie sich gegenseitig beeinflussten, und welche Folgen dies hatte.

Orientalismus und Mission

die Repräsentation der tamilischen Gesellschaft und Religion durch Leipziger Missionare 1840-1940
Author: Andreas Nehring
Publisher: Otto Harrassowitz Verlag
ISBN: 9783447047906
Category: Religion
Page: 500
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Unsere Kenntnis von Indien, seiner Geschichte, seiner Religion und seiner Gesellschaft ist in entscheidendem Masse ein Produkt der kolonialen Vergangenheit. An der Produktion dieses Wissens waren Orientalisten, Kolonialbeamte, staatliche Verwaltungsstrukturen wie der Zensus, aber auch Missionare beteiligt. Diese Studie untersucht die Rolle der deutschen protestantischen Missionare in Sudindien, insbesondere in Tamil Nadu, die einen fur die heutige Ethnologie und Indologie nicht zu vernachlassigenden kritischen Beitrag in der europaischen Reprasentation Sudindiens im 19. Jahrhundert geleistet haben, der die theoretischen Strukturen, wie sie vor allem in der indologischen Erforschung der sanskritischen Tradition ausgepragt wurden, in ihrem kategorischen Gultigkeitsanspruch in Frage stellt. Ausgehend von der von Edward Said angeregten Orientalismusdebatte werden die Berichte der Leipziger Missionare aus Tamil Nadu als Teil eines Diskurses gelesen, durch den Indien im kolonialen Kontext reprasentiert wurde. Dabei konzentriert sich die Untersuchung auf drei Bereiche, die zentral fur die Leipziger Sudindienrezeption, und insbesondere Tamil Nadus geworden sind: die Kastenfrage, die Ubersetzung klassischer tamilischer Texte und die Reprasentation des Hinduismus, der sudindischen Volksreligion und des Sivaismus.

Der "wahre Poesie-Orient"

eine Untersuchung zur Orientalismus-Theorie Edward Saids am Beispiel von Goethes "West-östlichem Divan" und der Lyrik Heines
Author: Mirjam Weber
Publisher: Otto Harrassowitz Verlag
ISBN: 9783447041959
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 131
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Orient und Orientalismusrezeption bei Goethe und Heine sind ein geradezu klassischer Gegenstandsbereich der Germanistik. Hier wird zum ersten Mal ein Vergleich beider Autoren auf Grundlage der Thesen Edward Saids unternommen: Reprasentiert selbst lyrische Fiktion den Orient aus einem Gefuhl westlicher Uberlegenheit heraus als ein Objekt, das es zu dominieren gilt? Figuren, Bildfelder, Metaphern und Symbole wie die Gestalt des persischen Dichters Hafis, Rauscherfahrung durch Liebe, Alkoholgenuss oder dichterischen Wahnsinn sowie poetologische Konzeptionen Goethes wie Heines bilden jeweils den Einstieg zu einem Vergleich. Beide dichterischen Verfahren erweisen sich als zwei gegensatzliche Positionen der Fremdwahrnehmung: Goethe, der in seiner Ambivalenz zwischen Herrschaftsanspruch und pluralistischem Verstandnis darauf zielt, Analogien zwischen Orient und Okzident aufzuzeigen, kontrastiert mit der Absicht Heines, dubiose Klischees im Verweis auf Differenzen zu dekonstruieren. Beide Wahrnehmungs- und Wirklichkeitsmodelle erweisen sich als typische Aneignungs- und Enteignungsverfahren in der literarischen Darstellung orientalischer Kulturen.

Orientalismus, Kolonialismus und Moderne

Zum Bild des Orients in der deutschsprachigen Kultur 1900. M&P Schriftenreihe
Author: Nina Berman
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3476042588
Category: Literary Criticism
Page: 367
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Edward Said und der Orientalismus

Welche Rolle spielt die Literatur in Bezug auf die Herausbildung des Orientalismus und seiner Bedeutung heute?
Author: Esther Ecke
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656372160
Category: Social Science
Page: 20
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 1,7, FernUniversität Hagen (Institut für neuere deutsche und europäische Literatur ), Veranstaltung: Literatur und kulturelle Differenz, Sprache: Deutsch, Abstract: „Für Edward Said ist der Orientalismus ein durch Wissenschaft, den Reisebericht und die fiktive Literatur elaborierter Diskurs, durch den sich Europa seiner politischen, sozialen, militärischen, wissenschaftlichen und kulturellen Überlegenheit über den Orient versichert, der als das grundsätzlich Fremde stilisiert wird.“ Ausgehend von diesem Zitat wird diese These geprüft, und weiter auf die Rolle und die Relevanz der Literatur in Bezug auf die Herausbildung und heutige Bedeutung des Orientalismus eingegangen. Als Vertreter des Orientalismus wurde Edward W. Said mit seinem Werk „Orientalism“ gewählt, da er die Orientalismusforschung salonfähig gemacht hat, aber er auch der erste war, der sich mit der Relation von Literatur und einer Herausbildung eines negativen Orientbildes durch letztere eingehend beschäftigte. Edward Said hat mit seinem Werk „Orientalism“ eine große Debatte losgetreten, was eine vielfältige und breit gefächerte Forschungsliteratur bietet. Insbesondere auf die Beziehung von Orientalismus und Literatur wird in zahlreichen Publikationen eingegangen. Um das Entstehen des negativen Bildes des Orients in der Literatur, welches offensichtlich zur Entstehung des Orientalismus beigetragen hat zu verdeutlichen wurden zwei Beispiele aus der französischen Literatur gewählt. Erstens „Voyage en Orient“ von Alphonse de Lamartine und zweitens „Itinéraire de Paris à Jerusalem“ von François - René Chateaubriand. Auf eine Zusammenfassung der Werke soll hinsichtlich des geringen Umfangs dieser Arbeit verzichtet werden und nur auf das von Lamartine und Chateaubriand gezeichnete Orientbild, im Hinblick auf die vorher aufgeführten Thesen von Said, eingegangen werden. Diese beiden Autoren wurden als Beispiele einerseits gewählt, da Orientalismus und Kolonialisierung eng verknüpft sind und somit die meisten Beispiele in der französischen und englischen Literatur zu finden sind, da diese Länder zu den größten Kolonialmächten gehörten. Andererseits greift auch Said diese beide Werke auf, da sie deutlich die sich bildende Dichotomie im Bezug auf den Orient aufzeigt und beide Autoren ein negativ konnotiertes Bild des Orients zeichnen. Des Weiteren soll betrachtet werden, inwiefern Literatur und Medien eine Rolle im Orientalismus heute spielen und ob die modernen Medien die Literatur in Bezug auf die Bildung des Orientalismus heute abgelöst hat. Abschließend soll ein Fazit die Kernpunkte zusammenfassen und eine Beantwortung der Fragestellung beinhalten.

Edward Said und der Orientalismus im Rahmen der postkolonialen Theorie

Welche Rolle spielen die Intellektuellen in Bezug auf die Entwicklung des Orientalismus und seine Bedeutung heute?
Author: Zijun Wang
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3668247269
Category: Social Science
Page: 10
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Essay aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, Note: 1,0, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz (Wirtssprache Deutsch und Tourismusmanagement), Veranstaltung: Kommunikation und Konfliktmanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieses Essay handelt von der Rolle der Intellektuellen in Bezug auf die Herausbildung des Orientalismus und seiner Bedeutung heute. Ausgehend von der Bedeutung der Intellektuellen im Rahmen von Orientalismus wird zuerst auf die Entstehung des Orientalismus eingegangen. Hierbei wird auf die Definitionen von Kolonialismus und Postkolonialismus und den von Said entwickelten Begriff des "Orientalismus" eingegangen. Said hat einen Lösungsansatz für die Orientalismusproblematik erstellt. Zusätzlich hat er auch einen direkten Bezug zur Literatur und der Aufgaben der Intellektuellen aus seiner eigenen Erfahrungen als Literaturwissenschaftler vom multikulturellen Hintergrund hergestellt. Seine Methodik stellt vor, wie Kultur aus seiner Sicht und aus Sicht der Intellektuellen definiert wird, und wie Leser und Intellektuelle mit der Literatur umgehen sollten. Des Weiteren muss betrachtet werden, inwiefern Literatur und Medien im Allgemeinen eine Rolle im Orientalismus heute spielen und ob die modernen Medien die Literatur in Bezug auf die Bildung des Orientalismus heute abgelöst hat. Abschließend wird ein Fazit über die vorangegangen Kernpunkte dieser Hausarbeit nochmals zusammenfassen.

Michel Foucault als Inspirationsquelle für Edward Saids Orientalismus


Author: Yannick Lowin
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656011222
Category: Political Science
Page: 9
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Essay aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für mittlere und neuere Geschichte), Veranstaltung: Diskurs, Bio-Macht, Gouvernementalität - "Geschichte schreiben mit Foucault"?- Theorie und Methoden , Sprache: Deutsch, Abstract: In der Geschichtswissenschaft hat es immer wieder Entwicklungsschübe gegeben, die das Fach revolutioniert haben. Dabei wurden neue Perspektiven erschlossen, altbekannte Begriffe mit neuen Inhalten diskutiert und vor allem neue Methoden und Themen vorgeschlagen. Als einer der größten, aber auch kontrovers diskutierten Innovatoren der letzten Jahrzehnte auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften gilt der französische „Allround-Denker“ Michel Foucault. „Es ist die Geschichte der Wahrheitsproduktion, die im Zentrum des Foucaultschen Denkens steht“, bringt es Hannelore Bublitz in einem Sammelband mit dem Titel „Geschichte schreiben mit Foucault“ auf den Punkt. Und treffender könnte man auch eine Einleitung zu Edward Saids viel beachtetem und von der Kritik sehr unterschiedlich aufgenommenem Buch "Orientalism" nicht formulieren, in dem dieser den Orientalismus nicht nur als einen vom Okzident über den Orient entwickelten Diskurs beschreibt sondern soweit geht, zu behaupten, der „Orient“ sei eine nahezu europäische Erfindung. Der verstorbene Literaturwissenschaftler beruft sich in seinem Werk darauf, mit den von Michel Foucault entwickelten Methoden gearbeitet zu haben. Dazu zählen die Instrumente „Archiv“, „Archäologie“, „Genealogie“ und „Diskurs“, wobei letzterer die zentrale Rolle in Saids Analysen einnimmt. Doch schreibt Edward Said wirklich Geschichte konsequent nach den Vorstellungen Michel Foucaults oder dient ihm dieser vielleicht nicht eher als kongenialer Stichwortgeber?

Die französische Literatur des 19. Jahrhunderts und der Orientalismus


Author: Michael Bernsen,Martin H. Neumann
Publisher: Walter de Gruyter
ISBN: 3110942526
Category: Literary Criticism
Page: 264
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19th century French literature is notable for the effects of the contemporary fashion for orientalism. This fashion was greatly encouraged by Napoleon's expedition to Egypt, which inspired many scholars and artists to make as complete a record as they could of the natural and cultural features of that country, both in pictorial and verbal form. A large number of authors were fascinated by the exoticism of the Orient. Their literary treatment of the subject frequently spawned an engagement with contemporaneous erosive tendencies in their own culture.

Saids Orientalismus in der historiographischen Tradition der Moderne


Author: Bernd Adam
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656402418
Category: Foreign Language Study
Page: 95
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Examensarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Sonstiges, Note: 1,7, Universität Augsburg, Veranstaltung: Kulturgeschichte - Neueste Geschichte - Weltgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: "[...] in dieser Arbeit geht es um die Verbundenheit des Orientalismus mit einer akademischen Disziplin: der Historiographie. Sie fungiert laut Said als Teil des gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Komplexes, der dazu dient, den Orient zu konstruieren, weiterzuentwickeln und zu kontrollieren. Die Überschneidung von Historiographie und Orientalismus ist deshalb so interessant, weil es bei der Entwicklung und Etablierung beider Bereiche innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft im langen 19. Jahrhundert viele Überschneidungen gab. Sowohl die Historiographie als auch der Orientalismus hatten neue Aufgaben und Rollen zu erfüllen, die laut Said vornehmlich politisch motiviert waren. Die Historiographie wurde zum Konstruktionswerkzeug nationaler Identität stilisiert, durch die das nationale Gefühl bestärkt werden sollte. Der Orientalismus hatte das seit Napoleons Expedition nach Ägypten verstärkt aufkommende Interesse am Orient durch Informationen zu befriedigen [...]" In dieser Arbeit wird daher gezeigt "inwiefern Saids Konzept des Orientalismus und die moderne Historiographie miteinander verbunden sind, wie sie sich gegenseitig beeinflussten, und welche Folgen dies hatte."

Der andere Orientalismus

Regeln deutsch-morgenländischer Imagination im 19. Jahrhundert
Author: Andrea Polaschegg
Publisher: Walter de Gruyter
ISBN: 3110893886
Category: Literary Criticism
Page: 624
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This book presents the first systematic overall view of the genesis and form of what has long been discussed by researchers under the heading of “German Orientalism”. Focussing historically on the early 19th century, the author sketches the literary, academic and political conditions under which the modern German image of the Orient has been constituted, and in the process proposes a fundamental theoretical revision to the key text in oriental research, Edward Said’s Orientalism. Detailed individual studies on Goethe’s ‛West-östlicher Divan’, Hauff’s fairy-tales and the oriental fantasies at the Prussian court map out the possible boundaries of an orientalist aesthetic.

Deutscher Orientalismus im Orientzyklus von Karl May


Author: Ernst Gabriel
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640899598
Category: Religion
Page: 18
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft, Note: 1,3, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Edward W. Said veröffentlichte seine Studie „Orientalism“ im Jahre 1978. Innerhalb der Postcolonial Studies gehört sie zum absoluten Kanon, teilweise gilt sie sogar als deren „Auftaktpublikation“ beziehungsweise „Gründungsdokument“. „Orientalism“ erfuhr eine breite und umfassende Rezeption innerhalb der Kultur-, Literatur-, aber auch Politik- und Sozialwissenschaften, die sich sowohl positiver/wohlwollender, konstruktiv-kritischer als auch ablehnender Art gestaltete. Vieler Kritik zum Trotz zeichnet sich die Publikation durch eine andauernde Beständigkeit aus. So soll auch diese Arbeit ein kritisches Weiterdenken von Teilen der „Orientalism“-Studie darstellen und sich in die Tradition des „Post-Orientalismus“ einreihen. Der Fokus ist hierbei auf de deutschen „Orientalismus“ und dessen latente Negierung durch Said gelegt. Am Beispiel von Karl Mays „Orientzyklus“ soll überprüft werden, ob es einen deutschen „Orientalismus“ nach dem „Orientalismus“-Konzept von Said gab/gibt. Ziel dieser Arbeit ist es dabei vor allem, im Gegensatz zu vielen anderen Kritiker_innen, nicht Saids Prämissen zu dekonstruieren, sonder vielmehr kritisch mit diesen zu arbeiten. Nina Bermans Studie „Orientalismus, Kolonialismus und Moderne.“ soll hierbei als Hauptreferenz für die Analyse des „Orientszyklus“ dienen und somit in gewisser Weise auf Saids Thesen angewendet werden.

Orientalismus in der deutschen Literatur


Author: Andrea Fuchs-Sumiyoshi
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: Comparative literature
Page: 206
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Orientalismus in "Zuleima" von Caroline Pichler. Eine Untersuchung nach den Thesen Edward Saids


Author: Sarah Neubauer
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3668516022
Category: Literary Criticism
Page: 26
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: In dem 1978 von Edward Said publizierten Werk Orientalismus thematisiert der Autor das Verhältnis zwischen Okzident und Orient, zwischen Herrscher und Beherrschten. So sei der Blick der europäisch-westlichen Gesellschaften auf Gesellschaften des Nahen Osten eurozentrisch und von Gefühlen der Überlegenheit sowie von Herrschaftswillen geprägt. Der Westen, der sich selbst als aufgeklärt empfindet, sieht den Orient dagegen als irrational, mysteriös und unaufgeklärt an, assoziiert diesen aber auch mit sexueller Lust und Sinnlichkeit und tendiert zudem oftmals dazu, den Orient romantisch zu verklären. Auch in Caroline Pichlers Novelle Zuleima lassen sich Elemente auffinden, die den Orientalismus-Thesen Saids entsprechen: So wird der Orient unter anderem als besonders sinnlich und leidenschaftlich, jedoch in gewisser Weise auch als gefährlich dargestellt, außerdem erfolgt an einigen Textstellen eine romantische Verklärung desselben. Jedoch scheint die Novelle nicht durchgängig orientalistische Deutungsmuster zu beinhalten, da beispielsweise bestimmte Komponenten nicht dem von Edward Said beschriebenen Verhältnis zwischen Herrscher und Beherrschten entsprechen. Aus diesem Grunde geht die nachfolgende Hausarbeit der Frage nach, ob es sich bei dem Werk Caroline Pichlers nach Saids Thesen um einen orientalistischen Text handelt, beziehungsweise wo und warum in diesem orientalistische Deutungsmuster vorliegen (könnten).

Ein Überblick über Edward Saids Orientalismus. These, Methodik und Anwendung


Author: Claudia Stosik
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3668120552
Category: Social Science
Page: 8
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Veranstaltung: Referat im Rahmen einer Präsenzveranstaltung der Fernuniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: In diesem Referat wird das im Jahr 1978 erschienene Aufsehen erregende Werk "Orientalismus" von Edward Said vorgestellt. Saids Auffassung beinhaltet: Der Orient wird als Diskurs verstanden, wie die europäische Kultur, den Orient interpretiert und vereinnahmt. im Gegensatz zur Idee des Orientalismus. Er meint Orientalismus wäre eine Denkweise – der Unterschied Orient – Okzident Schriftsteller, Philosophen und Politologen würden eine Ost-West Polarisierung vornehmen, und das schon seit der Antike z.B. Aischylos in seiner Tragödie „die Perser“ oder Dante, Victor Hugo, Karl Marx, um nur einige zu nennen. Der Orient wird als Gegenbild Europas gesehen.

Orientalismus

Das Bild des Morgenlandes in der Malerei
Author: Gérard-Georges Lemaire
Publisher: N.A
ISBN: 9783848003457
Category:
Page: 360
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Jenseits des Orientalismus

Neues Fremdbild und neue Kulturpsyche in Filmen europäischer Regisseure 1980–2010
Author: Xiaojing Wang
Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht
ISBN: 3847003356
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 325
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Ägyptomanie und Orientalismus

Ägypten in der deutschen Reiseliteratur (1175-1663). Mit einem kommentierten Verzeichnis der Reiseberichte (383-1845)
Author: Abbas Amin
Publisher: Walter de Gruyter
ISBN: 3110299232
Category: Literary Criticism
Page: 516
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Die Studie versteht sich als Beitrag zur Ägyptenrezeption einerseits, zur Reiseliteratur- und Fremdheitsforschung andererseits. Sie untersucht das Ägyptenbild in der deutschen Reiseliteratur bis ins 17. Jahrhundert und verfolgt zwei Ziele: die systematische Erfassung der Reiseberichte und die Untersuchung der Ägyptendiskurse im Spannungsfeld von Ägyptomanie und Orientalismus. Mit der kommentierten Bibliographie legt sie das erste fundierte Nachschlagewerk zum Thema vor und schließt mit dieser Pionierarbeit eine lange bestehende Forschungslücke. Mit der Interpretation ausgewählter Reiseschriften stellt sie die Besonderheit der jeweiligen Quelle heraus und zeigt Kontinuitäten und Umbrüche in den vermittelten Ägyptenbildern und Darstellungsmustern auf. Die exemplarischen Textanalysen und flächendeckende Bestandsaufnahme verbindet die Studie mit aktuellen kulturwissenschaftlichen Theorien und der Identitätsdebatte aus ägyptischer und deutscher Perspektive. So gelingt es ihr erstmals, den monolithischen Orientalismus-Komplex zu dekonstruieren und dem hegemonialen Orientalismus Saids einen frühneuzeitlichen Orientalismus als Diskurs der Ohnmacht zur Seite zu stellen.

Sarmatismus versus Orientalismus in Mitteleuropa


Author: Magdalena Długosz,Piotr O. Scholz
Publisher: Frank & Timme GmbH
ISBN: 3865964923
Category: National characteristics, Polish
Page: 467
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